Teams aus aller Welt in Füssen

Das Internationale Eishockey-Jugendturnier, der Füssen-Cup 2010, bei dem 66 Mannschaften aus 13 Nationen, unter anderem aus der Schweiz, Ungarn, Kroatien, Österreich, Tschechien, Finnland, Kanada und Deutschland in vier Altersklassen teilnehmen, wird noch bis zum 18. April im Bundesleistungszentrum in Füssen ausgetragen. Zwei Wochen lang dauern die Turniere, in der dritten Woche sind nur am Freitag, Samstag und Sonntag Spiele.

„Über 2000 Personen, darunter die Jugendlichen mit ihren Trainern, Betreuer und Eltern prägen zur Zeit das Stadtbild von Füssen“, so der Finne Seppo Alander, der die Turnierleitung hat und „Erfinder“ des Cups ist. Er ist in Füssen kein Unbekannter. Als Eishockeytrainer kennt er die sportliche Szene genau und hat aus der Erkenntnis, „wie wichtig die Nachwuchsarbeit ist“ vor zehn Jahren den Füssen-Cup aus der Taufe gehoben. Beim Einmarsch der Nationen kann man sich des Eindrucks, dass eine Jugend-Weltmeisterschaft stattfindet, nicht erwehren. „Für die Jugendlichen ist das hier eine tolle Chance, zu sehen, wie weit sie in der Saison gekommen sind, wo sie stehen, wie gut die anderen sind“, so Alander, der meint „dass die Eishockey-Welt klein ist“. Für ihn ist „Füssen ein idealer Ort, um solch ein Turnier auszutragen“. Auch wenn es bei den großen Gruppen, bis zu 50 Personen, manchmal bei den Übernachtungen eng wird. „Aber ich habe ganz bewusst die Vorsaison gewählt, und bisher hat es immer irgendwie geklappt“. Die Leoparden, als Gastgeber, sind mit vier Mannschaften vertreten, in denen auch Mädchen, wie Emma Schweiger, Nicola Henseleit, Ann-Christin Rundt, Franziska Albl, Annabel Beyer und Marie Delarbre um den Sieg kämpfen. Besonders für die Zuschauer ist das große Turnier attraktiv. Täglich ab 9 Uhr beginnen die Wettkämpfe, das letzte Spiel beginnt um 19.45 Uhr. Am Sonntag, 18. April, werden von 8 bis 15 Uhr die Matches ausgetragen.

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