Aufsitzrasenmäherrennen in Rückholz

"Eine gelungene Gaudi"

+
Gelungene Premiere: Beim ersten Aufsitzrasenmäherrennen in Rückholz hatten sowohl die Teilnehmer als auch die Zuschauer viel Spaß.

Rückholz – Eine "gelungene Gaudi", war jetzt laut Bürgermeister Franz Erl das erste Aufsitzrasenmäherrennen in Rückholz. Nachdem Franz Weber erst im Mai einen Aufsitzrasenmäher-Club ins Leben gerufen hatte, organisierte er jetzt das Rennen, bei dem Schnelligkeit und Geschicklichkeit gefragt war.

Erl, der ebenfalls Mitglied des ungewöhnlichen Clubs ist, hat deswegen selbst an dem Rennen teilgenommen. Das fand auf dem Gelände des SV Rückholz statt und sorgte dabei für eine „ganz tolle Stimmung“ unter den etwa 100 Zuschauern, wie Ingrid Weber bestätigt. Die Ehefrau von Franz Weber hat sozusagen hinter den Kulissen der Veranstaltung Kaffee und Kuchen verkauft, aber auch immer mal wieder einen Blick auf den kuriosen Wettbewerb geworfen, bei dem voll und ganz das olympische Motto galt: „Dabeisein ist alles.“

Daher war Magnus Boos hinterher auch gar „kein bisschen enttäuscht“ über seine Platzierung im Mittelfeld des Klassements der insgesamt 43 Teilnehmer. Der Diplomingenieur besitzt zu Hause selber einen ähnlichen Rasenmäher, wie das 14 PS starke Gefährt, auf dem die Fahrer am Sonntagnachmittag die etwa 200 Meter lange Strecke mit vielen Kurven so schnell wie möglich zurücklegen mussten.

Im Slalom Richtung Ziel 

Es zählte jedoch nicht nur die Schnelligkeit, um den Wanderpokal für die jeweiligen Sieger unter den zwölf Damen und 31 Herren zu gewinnen. So mussten die Gaudisportler an zwei Stationen auch in anderer Hinsicht ihre Geschicklichkeit beweisen. Lipp und Dopfer siegen Bevor es gegen Ende des Rennens in den engen Slalomkurs Richtung Ziel ging, sollten die Teilnehmer von ihrem Rasenmäher aus Nägel in ein Brett schlagen und mit Tennisbällen auf Blechdosen werfen. „Das war das Schwerste“, gab Boos zu, während sich Franz Weber an diesem Tag unermüdlich als launig kommentierender Moderator betätigte. So lobte er die einzelnen Fahrer bei deren Parcours auf dem Rasenmäher unter anderem mit den Worten: „Respekt, wie er/sie das meistert.“

Bei den Damen tat dies Susi Lipp am besten. Sie absolvierte die Strecke auf ihrem Rasenmäher in 1:54 Minuten. Bei den Herren kam Peter Dopfer am schnellsten durch den Parcours. Er benötigte für die Strecke 1:41 Minuten.

Alexander Berndt

Meistgelesene Artikel

Aller guten Dinge sind drei

Füssen – Im dritten Anlauf hat sich der Stadtrat auf den Bau eines neuen Kindergartens in der Dr.-Enzinger-Straße geeinigt. Bei drei Gegenstimmen …
Aller guten Dinge sind drei

Freibad statt Soundeffekte

Reutte – Ein Außenbecken für die Alpentherme Ehrenberg wünscht sich jetzt die Gemeinderatsfraktion „Gemeinsam für Reutte“.
Freibad statt Soundeffekte

KU braucht neuen Klinik-Chef

Kaufbeuren/Ostallgäu – Dr. Philipp Ostwald, Chef der Ostallgäuer Krankenhäuser, wird seinen Vertrag mit dem Kommunalunternehmen (KU) nicht …
KU braucht neuen Klinik-Chef

Kommentare