"Naturpark Tiroler Lech" plant für dieses Jahr wieder einige Überraschungen

Neuer Besucherrekord

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Das rührige Team mit Annette Kestler (v.l.), Marlene Salchner und Heiner Ginther sorgen mit vielen Ehrenamtlichen dafür, dass der Naturpark Tiroler Lech eine Topadresse in Sachen Natur ist. Im Hintergrund die Gemeinde Elmen, auf deren Gemarkung das Naturparkhaus Klimmbrücke steht.

Elmen/Lechtal – Es rührt sich was im „Naturpark Tiroler Lech“: Geschäftsführerin Annette Kestler offerierte in einer Pressekonferenz die Besucherzahlen und die verschiedenen Aktivitäten auf den Gebieten Naturschutz, Umweltbildung, Tourismus/Erholung, Regionalentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit und Forschung in 2015.

„Es passiert hier wirklich sehr viel und wir sorgen dafür, dass nicht nur die Themen im Naturpark lebendig bleiben, sondern planen auch viele Events, die sehr nachhaltig wirken“, sagte der Elmener Bürgermeister und Obmann des Vereins Naturpark Tiroler Lech, Heiner Ginther, im Naturparkhaus Klimmbrücke. „Wir sind bemüht, immer topaktuell zu sein und unsere Besucher immer wieder mit neuen Dingen zu überraschen“, erklärte Geschäftsführerin Kestler.

Gute Zahlen 

Dass die Verantwortlichen auf dem richtigen Weg sind, zeige die Wertschätzung und die Nutzung regionaler Ressourcen durch die Besucher. „Unsere Publikum besteht aus Wanderern und Radfahrern und die Alterstruktur ist fließend“, sagte sie. Die Besucherstatistik weist aus, dass das Naturparkjahr mit rund 27.000 Kontakten einen Rekord aufstellte.

Spitzenreiter war die Naturausstellung „Der letzte Wilde“ im Besucherzentrum der Burgenwelt Ehrenberg mit ihren neuen interaktiven Erlebnisstationen die von 14.335 interessierten Gästen besucht wurde. Das Naturparkhaus Klimmbrücke suchten 8100 Besucher auf – eine Zahl die sich gegenüber 2014 verdoppelt hat.

Spannende Themen

Abgerundet wurde das ganze durch Teilnehmer an Veranstaltungen, Naturparkführungen und Führungen im Auftrag der Tourismusverbände (1570 Personen) sowie Schulprogrammen und Umweltbaustellen die von rund 2900 Schülern besucht wurden. Die Vorschau für das laufende Jahr 2016 zeigt, dass die Verantwortlichen den eingeschlagenen Weg zielstrebig weiterführen wollen.

Ob die neue Besucherlenkung im Frauenschuhgebiet Martinauer Au, ein Besuchermagnet von besonderer Art, nun auch behindertengerecht geplant, die Organisation eines Workshops „Naturpark Tiroler Lech“ zur Erarbeitung eines Leitbildes, spezielle Natur- und Schulführungen, die Installierung von Ausstellungen im Naturparkhaus Klimmbrücke – die Arbeit und die Themen werden dem aktiven Team um Annette Kestler bestimmt nicht ausgehen.

ed

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