Mit Therme, Rutsche und Sportbecken

Auf der Baustelle des Erlebnisbads Ehrenberg wird bereits fleißg gewerkelt. Nun müssen die Planer zügig die Baupläne ändern. Foto: gau

Der Schwangauer Thermenbetreiber Heinz Steinhart übernimmt das Erlebnisbad Ehrenberg. Die bereits laufenden Bauarbeiten gehen weiter, aktuell werden die Planungen geändert. Steinhart bringt zusätzliche sechs Millionen Euro in den Bau mit ein, anstatt eines einfachen Schwimmbades soll nun eine weitere Therme mit Sportbad entstehen.

Es ist für alle beteiligten Bürgermeister nach wie vor kaum zu fassen, was jetzt bekannt wurde und sich in den vergangenen sechs Wochen entwickelt hat. Heinz Steinhart, Geschäftsführer der Kristallbädergruppe, die aktuell elf Thermen in Deutschland betreibt, übernimmt das Erlebnisbad Ehrenberg. Das bestätigte er am Dienstag gegenüber dem KREISBOTE. Das Bad war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil nach Sparzwängen nicht mehr viel Erlebniselemente in dem Erlebnisbad übrig blieben. Nun soll in Reutte eine Therme mit Saunalandschaft auf der „Schokoladenseite“ entstehen, das bisher zentral geplante Schwimmbecken wird auf die südwestliche Seite gezogen und internationalen Standards (fünf mal 25 Meter-Becken) angepasst. Dazu kommt – nun doch – noch eine Wasserrutsche mit Freizeitbereich. Aktuell ist der Planer Armin Walch mit den Erweiterungen beschäftigt, die bisherigen Planungen seien eine wunderbare Basis, so Steinhart. Für die Dauer von 20 Jahren werde man der Gemeinde eine jährliche Pacht von 350.000 Euro überweisen, die spare außerdem den Schuldendienst von sechs Millionen Euro. Steinhart will eine Art Thermenstandort Schwangau–Reutte mit unterschiedlichen Schwerpunkten, für die neue Therme soll das Heilwasser der Kreckelmoosquellen genutzt werden und das in Biberwier gefundene Radongas. Aktuell laufen Gespräche zwischen Bürgermeister Alois Oberer und Landeshauptmann Günther Platter wegen der Fördergelder, Unterschriften der beteiligten Bürgermeister stehen noch aus.

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