Gymnasiasten präsentieren Geschäftsidee

Schüler gründen Unternehmen

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Was den Kunden der Junior Firma Timber Mail an Motiven erwartet, zeigen Sabrina Beck (v.l.), Joel Temiz, Jakob Stocker-Böck. Marco Mair, Eva Schoop und Anna Schmitz. 

Füssen – Möglichst viele Holzpostkarten will das Junior Unternehmen „Timber Mail“ im einem einzigen Geschäftsjahres verkaufen. Das Besondere: Schülerinnen und Schüler stellten jetzt im Gymnasium Füssen diese Geschäftsidee vor, die sie innerhalb ihres Praxis-Seminars umsetzen werden.

Sie informierten das Publikum über ihre ersten Schritte als unternehmerisch denkende Mitwettbewerber auf dem Markt. Reichlich Beifall gab es jetzt für das Schülerteam am Gymnasium. Die Hauptversammlung des Junior-Unternehmens „Timber Mail“ hatte gut vorbereitet ihr Produkt und die damit verbundenen Ziele vor 30 Teilnehmern präsentiert.

Es geht – wie überall im Wirtschaftsleben – auch hier um „mehr Gewinn“. Joel Temiz, der dies eingangs unterstrich, leitete die Versammlung in einem Klassenzimmer. In 90 Minuten hatte jeder in den Bankreihen eine Vorstellung, wie sich diese Schülerinnen und Schüler die ökonomische Entwicklung vorstellen, die nach der Gründungsphase beginnen soll. In ihrer Freizeit widmen sie sich in der Praxis um ihre Geschäftsidee.

 „Unsere Firma hat sich auf die Fertigung von Holzpostkarten spezialisiert. Wir legen Wert auf Qualität“, sagte Temiz. „Zum kommenden Valentinstag wählen wir passende Motive aus“, ergänzte Sabrina Beck. „Was die Kartenmotive betrifft, erfüllen wir gern auch persönliche Wünsche“, so Temiz. Dem Schüler, der die freie Rede beherrscht und hier als Vorstandvorsitzender firmiert, steht wie in einer „normalen“ Firma Abteilungen zur Seite. So lernte jeder anwesende Anteileigner – dabei ist man schon mit zehn Euro – die Marketing-Ideen, die Kalkulation und die einzelnen Arbeitsschritte bei der Fertigung der Unikate kennen.

Arbeiten unter Zeitdruck

 Die Idee zur Unternehmensgründung sei in einem Praxis-Seminar (P-Seminar) des Unterrichtsfachs „Wirtschaft und Recht“ entstanden.

Das Team fand anschließend Unterstützung auch außerhalb der Schule. Nach einem Jahr, so ist es geplant, wird sich die Füssener Junior Firma auflösen. Bis das Geschäftsergebnis bekannt gegeben werden muss, stehen die Verantwortlichen deshalb unter Zeitdruck. So nahmen Temiz und sein Team dankbar Anregungen entgegen. Tipps kamen auch von Bürgermeister Paul Iacob. Die beiden Rechnungsrevisoren zu finden, gelang nach einer kurzen Pause ganz schnell. Ulrike Schoop und Manfred Sailer stellten sich zur Verfügung. Obwohl das Schüler Team „auf gutem Weg ist“, wie Schoop betonte, steht für alle Fälle Fachlehrer Georg Kahmann parat: Er kann, wie es hieß, als „Feuerlöscher“ eingreifen.

Chris Friedrich

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