Räte genehmigen Pläne für Bau- und Gartenfachmarkt im Gewerbepark

Grünes Licht für Baumarkt

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Die Verkaufsfläche des Bau- und Gartenfachmarkt im Gewerbepark entspricht nun laut Bauamtsleiter Armin Angeringer den Forderungen der Regierung von Schwaben.

Füssen – Den Bauantrag für einen Bau- und Gartenfachmarkt im Gewerbepark Allgäuer Land hat der Bauausschuss jetzt abgesegnet. Die Gesamtverkaufsfläche von rund 8358 Quadratmetern entspreche jetzt der Forderung der Regierung von Schwaben in Augsburg, erklärte Bauamtsleiter Armin Angeringer den Räten.

Derzeit laufe das Bauleitplanungsverfahren für den Bau- und Gartenfachmarkt im Gewerbepark „Allgäuer Land“, informierte Angeringer die Stadträte. Die Pläne wurden öffentlich ausgelegt. Derzeit erfolge die Auswertung, die dann dem Zweckverband Allgäuer Land präsentiert werde, so Angeringer. Der zentrale Punkt sei dabei die Größe der Verkaufsfläche gewesen.

Diese soll nun rund 8358 Quadratmeter umfassen. Die Gesamtfläche dürfe nicht größer als 8420 Quadratmeter sein. „Der Forderung der Regierung von Schwaben wird Rechnung getragen und dem, was laut Gutachten noch verträglich ist“, informierte der Bauamtsleiter.

Allerdings müsse im Bauantrag noch genau angegeben werden, welche Fläche für was genutzt werden soll. Doch auch dort ist Angeringer zuversichtlich: „Ich denke, dass der Differenzierung Rechnung getragen werden kann.“

Moderne Fassade

Die Fassade soll modern sein und sich in die umliegende Bebauung einfügen. Aufgrund der Corporate Identity wird die Farbe orange verwendet. Das Dach soll „extensiv begrünt werden. Das halten wir für gut“, so der Bauamtsleiter. Zudem können „Stellplätze in ausreichender Zahl nachgewiesen werden.“ 300 Parkplätze seien eingeplant. Daneben gebe es 46 Abstellplätze für Fahrräder.

Für den Kunden- und Anlieferverkehr werde es zwei unterschiedliche Zufahrten geben. Welcher Stellplatzschlüssel in diesem Fall verwendet wurde, wollte Dr. Martin Metzger (BfF) wissen. Die Stadt habe sich dabei am Fall Obi orientiert: Ein Parkplatz für 30 Quadratmeter. Da bei einem Baumarkt der Großteil der Lagerflächen im Verkaufsraum liege, sei „die Einteilung nicht einfach“, so Angeringer.

Neue Festsetzungen?

Etwas anders sah das Ursula Lax (CSU). „Der Obi ist schon lange da.“ Im Laufe der Zeit könne man schon einmal die Festsetzungen verändern.

 Bürgermeister Paul Iacob (SPD) hielt jedoch dagegen, dass vor nicht allzu langer Zeit das Obi-Gartencenter unter den selben Voraussetzungen erweitert wurde. Zudem seien am Obi selbst an Samstagen „die Stellplätze nie komplett belegt“, so Angeringer. Die Anzahl sei also „schon sinnvoll“.

Am Ende segneten die Stadträte mehrheitlich den Bauantrag ab. Nur Ursula Lax, Jürgen Doser (FWF), Anni Derday (FWF) und Dr. Christoph Böhm (CSU) waren dagegen. Nun kann Bürgermeister Iacob dem Antrag in der Zweckverbandssitzung zustimmen.

Katharina Knoll 

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