Ja zum Verbund

Die Gemeinde Oy-Mittelberg hat jetzt Ja zum Mittelschulverbund mit Pfronten gesagt. Allein, das erklärte Bürgermeister Theo Haslach am Montagabend im Gemeinderat, wäre die Schule nicht groß genug, um eine eigene Mittelschule zu Gründen. Zusammen mit der Pfrontener Schule soll das gelingen. Der Rat machte den Weg frei.

Oy-Mittelberg habe zwei Partner in Erwägung gezogen, Durach und Pfronten. Der Vorteil einer Partnerschaft mit Pfronten: Zwei Mittelschulklassen werden künftig an der Hauptschule in Oy unterrichtet. Wäre man mit Durach zusammengegangen, hätten alle Schüler nach Durach gemusst. Das heißt aber nicht, stellte Haslach klar, dass diejenigen Schüler des M-Zweigs, die ohnehin schon nach Durach in die Schule fahren, dort nicht ihren Abschluss machen können. Sie dürfen in ihrem schulischen Umfeld bleiben, versicherte er. Die Mittelschule soll nach und nach eingeführt werden. erst soll eine Klasse in Pfronten kommen, im übernächsten Schuljahr eine in Oy und so fort, bis beide Schulen je zwei Klassen beheimaten. Den Job des Mittelschulkoordinators sollen der Oyer und der Pfrontener Schulrektor abwechselnd für je drei Jahre übernehmen, beginnend mit dem Rektor aus Pfronten. Er soll vornehmlich die erforderlichen Stundeneinteilungen vornehmen und den Schulalltag organisieren. Der Vertrag, den beide Gemeinden dafür schließen, gilt zunächst für fünf Jahre. erst danach kann eine der Schulen austreten, wenn sie es begründet. Die Aussichten auf eine harmonische Zusammenarbeit seien jedoch gut, verichterte Haslach, „die Zeit ist reif“, urteilte er. Eine Formalität muss noch vorgenommen werden: Um den Schritt zu vollziehen, muss die Volksschule Oy formell in Hauptschule und Grundschule getrennt werden. Erst dann kann sie den Titel „Mittelschule“ beantragen. Haslach sieht in dem Mittelschulmodell „eine gute alternative, vor allem für das Handwerk.“ „Es ist wichtig, dass es von den Eltern angenommen wird – aber auch von den Betrieben“, erklärte er

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