Viel ist los im Jufo

Ob Kochduelle, „kraxeln“ im Klettergarten oder sich mit einem GPS-Gerät auf Schnitzeljagd machen: Das dreiwöchige Ferienprogramm des Jugendtreffs (Jufo) Füssen, das ab Montag, 6. August, los geht, hat einiges zu bieten. Das stellte Jufo-Leiter Stefan Splitgerber dem Ausschuss für Kultur, soziale Angelegenheiten und Sport in seiner Sitzung am Dienstag vor.

„Schade, dass ich schon zu alt dafür bin“, hörte man unter anderem aus den Reihen des Gremiums, als Splitgerber die Ferienbetreuung vorstellte. Von Montag, 6. August, bis Freitag, 24. August, ausgenommen der Feiertag am Mittwoch, 15. August, werden Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 15 Jahren von Montag bis Freitag, von 8 bis 13 Uhr im Jufo betreut. In dieser Zeit wird das Jufo nachmittags geschlossen sein. Das Angebot kostet pro Tag sieben Euro, in denen aber nicht nur die Betreuung und das Programm enthalten ist, sondern auch ein warmes Mittagessen. Die erste Woche steht unter dem Motto „Spielen und Erleben“, wie der Jufo-Leiter erklärte. In der Zeit veranstaltet das Jufo nicht nur Abenteuerspiele, sondern auch eine Jufo-Olympiade, ein Kochduell und einen Besuch im Hochseilgarten. In der darauffolgenden Woche besuchen die Jugendlichen unter dem Motto „Helfen und Retten“ nicht nur die Feuerwehr, sondern machen auch einen Erste-Hilfe-Crashkurs bei der Rettungswache. Im Zeichen „Natur und Erleben“ steht dann die letzte Woche des Ferienprogramms, in der die Teilnehmer unter anderem eine Skulptur aus Holz basteln werden. Außerdem geht es zum sogenannten „Geocaching“, einer Schnitzeljagd mit GPS-Gerät, und zu einer Besichtigungstour in das Füssener Kraftwerk. Lax: „Auf jeden Fall anlaufen lassen" Buchen kann man, so Splitgerber, das Programm nur wochenweise und ist auf maximal 16 Teilnehmer beschränkt. Außerdem müssen minimal acht Jugendliche für die Betreuung zusammenkommen. Hier hakte 2. Bürgermeisterin Ursula Lax (CSU) ein. Sie bat darum das Programm auf jeden Fall anlaufen zu lassen. Wenn dabei beispielsweise nur sechs Kinder teilnehmen, sollte die Stadt den Beitrag für die fehlenden Kinder bezahlen. „Wenn es gut läuft, wird es im nächsten Jahr bestimmt gut ankommen“, ist sie sich sicher. Auch sollte die Stadt Eltern, „bei denen es finanziell eng wird“ bei der Ferienbetreuung unter die Arme greifen, meinte Dr. Martin Metzger (BFF). Klaus Kellers (FW) Vorschlag auch Kinder, die in Füssen Urlaub machen, in die Ferienbetreuung aufzunehmen, lehnten Ursula Lax (CSU) und Hannelore Semmlin-Leix (SPD) ab. Die sollte zuerst Kindern aus der Region offen stehen, eine Betreuung für die Urlaubskinder wäre eine „andere Schiene“, waren sie sich einig. Neben der Ferienbetreuung stellte der Jufo-Leiter auch die Homepage des Jugendtreffs und den neuen „Flyer“ vor. Der soll unter anderem auch an der Tourist Informationen und der Jugendherberge ausliegen und das Jugendhaus bekannter machen. Denn „viele Jugendliche kennen das Jugendhaus nicht von innen“, erklärte Splitgerber.

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