Politiker, Festwirt und Schausteller eröffnen das Volksfest

Böller, Freibier und Fahrspaß

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Mit einem Umzug ziehen Trachtler, Musikanten und die örtliche Politik-Prominenz von der Füssener Altstadt zum Volksfestplatz.

Füssen – Mit einem Feuerwerk ist am vergangenen Mittwoch das Volksfest eröffnet worden. Bevor Trachtenverein, Böllerschützen und die örtliche Politik-Prominenz zum Volksfestplatz zog, fand auf dem Schrannenplatz die traditionelle Bierprobe statt.

Am Mittwoch nahm das Volksfest seinen Auftakt am Schrannenplatz. Von hier aus setzte sich nach dem Freibier-Ausschank der Festzug mit Promi-Kutsche in Bewegung. Unter dem Schutz der Polizei bewegte sich der Zug von der Altstadt nach Füssen-West im Schritttempo. Die Böllerschützen marschierten als Gruppe hinterm Bierwagen. Die Trachtler „D`Neuschwanstoaner“ waren ebenfalls durch eine ansehnliche Fußgruppe – mit Kind und Kegel – vertreten.

Die beiden neuen Kommandeure der Allgäu Kaserne, Dr. Eric Offermann und Marc Paare, hatten mit dem Füssener Ehrenbürger Alfred Köpf und Alois Oberer, Bürgermeister aus Reutte, in der Kutsche von Otto Bock aus Schwangau Platz genommen. Das Winken der Kinder im Festzug fand einen fröhlichen Widerhall.

Volksfest in Füssen

Dass auch der Dritte Füssener Bürgermeister Andreas Ullrich (FWF) sekundenschnell ein Fass anstechen kann, bewies er nach dem Einsatz der Böllerschützen auf dem Festplatz im überdachten Biergarten. Musiker Roland Kurz, der künftig im Haus Hopfensee auch beim „Tanztee“ zu hören sein wird, sorgte für Live-Musik, nachdem er am Schrannenplatz zuvor noch Mitglied von „Blech hoch 4“ war. Temporeich ging es bereits am ersten Tag im Vergnügungspark zu.

Freibier ist schnell weg

 Vor allem zahlreiche Kinder und auch Jugendliche tobten sich beispielsweise beim Autoscooter, beim Überkopf-Karussell „Phoenix“, oder auch beim Bungee-Trampolin aus. Mitten im Herzen von Füssen, am Schrannenplatz, war zuvor übrigens ein klassischer Frühstart erfolgt. Wer sich ganz pünktlich zur Freibier-Ausschank eingefunden hatte, sah im Glaskrug nur einen „Schnitt“. Die Verkostung des Gerstensaftes hatte eine Viertelstunde früher als offiziell angekündigt begonnen, um Leute aus nah und fern ihren großen Durst löschen zu lassen, ausgelöst von hochsommerlichen Temperaturen.

Dass ein bayerisches „Maß“ auf das Volumen eines Kölsch (0,2 Liter Glas) schrumpft, fand allerdings ein wenig Kritik. Ebenso die Tatsache, dass die Volksfestbesucher kein urtypisches Bierzelt mit einer Blasmusikkapelle auf der Bühne erwarten würde. Wer aber hierher mitgekommen war, fühlte sich im erstmals aufgebauten Almdorf und davor an den Bierbänken wohl, wie einige Besucher berichteten. Wer hungrig wurde, hatte mehr Auswahl an Spezialitäten als erwartet. Das Staunen an der Theke führte zu geduldigen Warteschlangen.

Das junge und jung gebliebene Publikum freute sich am vergangenen Wochenende auf DJ Robby aus Ischgl und die „Hüttengaudi“, die im „Almdorf“ am Abend über die Bühne ging. Feuerwerk mit Musik Das Füssener Volksfest dauert noch bis Sonntag, 5. Juli. Mit einem Feuerwerk war das Füssener Volksfest eröffnet worden und auch gegen Ende dürfen sich die Besucher auf ein Feuerwerk freuen. Am kommenden Freitag, 3. Juni, um 22.30 Uhr findet zum ersten Mal ein „Musikfeuerwerk“ statt.

cf

 

Das Volksfest hat täglich von 14 bis 24 Uhr sowie sonntags und an Feiertagen von 11 bis 24 Uhr geöffnet. Im Almdorf gibt es von montags bis freitags bereits von 12 bis 13 Uhr einen vergünstigten Mittagstisch.

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