Bauamt stellt Zeitplan für die Umbauarbeiten am Luitpoldkreisel vor

Ab März wird gebaut

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In der Luitpoldstraße beim Kreisel bis zum Kaiser-Max-Platz wird ab 13. März gebaut. So sollen innerstädtische Staus während der Sommermonate vermieden werden.

Füssen – Den Zeitplan für die Umbauarbeiten am Luitpoldkreisel hat Bauamtsleiter Armin Angeringer am Dienstag im Bauausschuss vorgestellt.

Um den innerstädtischen Stau bereits im kommenden Sommer zu reduzieren, soll der Umbau am 13. März beginnen und bis 2. Juni fertig sein.

Doch bis es soweit ist, müssen sich Autofahrer auf Einschränkungen einstellen. Denn eine „Vollsperrung ist nicht zu vermeiden“, so Angeringer. Im Oktober hatte sich der Stadtrat mehrheitlich dafür ausgesprochen, den Kreisel am Prinzregentenplatz in Richtung Kaiser-Max-Platz zweispurig auszubauen und den Zebrastreifen in der Luitpoldstraße zurückzubauen.

Somit soll der innerstädtische Stau während der Sommermonate spürbar reduziert werden (der Kreisbote berichtete). Um die Arbeiten so zügig wie möglich über die Bühne zu bringen, kommt die Stadt aber nicht um eine Vollsperrung herum, erklärte der Bauamtsleiter am Dienstag im Bauausschuss.

So soll ab dem 13. März die Straße zwischen dem Kaiser-Maximilian-Platz und dem Luitpoldkreisel gesperrt werden. Damit es nicht zu einem kompletten Verkehrschaos kommt, ist die Straße während der Osterferien befahrbar, bevor ab dem 24. April die Fahrbahn ab der Einmündung Luitpoldstraße bis zum Kreisverkehr erneut abgeriegelt wird.

Anschließend wird die gesamte Straße für eine Woche unter Vollsperrung ausgebaut, so Angeringer. Die Fertigstellung ist für den 2. Juni geplant. Dieser Zeitplan hänge aber vom Wetter ab, so der Bauamtsleiter. Zunächst werden jedoch die Arbeiten ausgeschrieben. Das soll am 9. Dezember geschehen, so dass der Stadtrat am 31. Januar die Aufträge vergeben könne.

Kritik an Planungsbüro

Da es sich hier um einen „markanten Punkt“ handle, schlug Jürgen Doser (FWF) vor, im Zwei-Schicht-System zu arbeiten. „An so einer Stelle macht das Sinn“, so Doser. Das würde allerdings die Kosten erhöhen, erklärte das Bauamt. Diese schätzte der Planer Gerald Blumrich in der Oktobersitzung auf etwa 140.000 Euro. Man werde diese Anregung jedoch in die Überlegungen mit hineinnehmen, war aus dem Bauamt zu hören.

Dabei müsste man auch schauen, ob zusätzliche Kosten für die Beleuchtung der Baustelle bis ca. 22 Uhr anfallen. Ein anderes Problem hatte Dr. Martin Metzger (BfF). Um die ISEC-Fördermittel nicht zu gefährden, müsse ein Verkehrsplanungsbüro die Arbeiten absichern, erklärte Bürgermeister Paul Iacob (SPD). Das habe die Regierung von Schwaben gefordert. Deshalb sei das Planungsbüro Kölz wieder mit im Boot.

Das fand Metzger allerdings „schwierig“. Nach dem Aus für den Durchstich, bei dem das Planungsbüro ebenfalls für die Stadt tätig war, gab es „viele kritische Stimmen“ im Stadtrat (der Kreisbote berichtete), erklärte Metzger. Viele hätten sich danach „frischen Wind“ in der Sache gewünscht. Dass das bisherige Planungsbüro jetzt automatisch wieder dabei sei, fand er „schade“. Iacob erklärte jedoch, dass diese Aufgabe nichts mit künftigen Planungen zu tun habe.

Katharina Knoll

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