Vorbildliche Waldpflege

„Siegertypen“: Die Gewinner des diesjährigen Waldpreises, Jäger Albert Pfeiffer (v. l.), Waldbesitzer Martin Köpf und Jagdvorsteher Josef Köpf. Foto: lex

Martin Köpf, Josef Köpf und Albert Pfeiffer wurden jetzt im Walderlebniszentrum Füssen als die Gewinner des Waldpreises 2011 im Ostallgäu und Kaufbeuren gekürt. Den Preis vergeben die Forstbetriebsgemeinschaften Füssen, Halblechtal, Marktoberdorf und Kaufbeuren.

In seiner Laudatio lobte Franz Nöß vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kaufbeuren den lediglich drei Hektar großen Wald von Martin Köpf bei Halblech als „wunderbaren, außergewöhnlichen Bestand“ und zitierte zudem das Urteil der aus sechs Waldfachleuten bestehenden Jury: „Einfühlsamer Waldbauer, sehr kleinflächige, schonende einzelstammweise Nutzung, überlegte Fällung und Aufarbeitung, um Verjüngung zu schonen. Idealbild eines naturnahen, stabilen, gemischten Bergwaldes. Gute Zusammenarbeit mit Jagdvorsteher, Pächter und Jäger. Ruhiger, bescheidener, fleißiger und effizienter Berufsjäger, dem ganz wesentlich das gelungene Waldbild mit zu verdanken ist.“ Eine Menge Lob und Beifall erhielten aber auch die Stadt Marktoberdorf, Ulrich Samper aus Pfronten, die Raiffeisenbank südliches Ostallgäu sowie die Echtler GbR Halblech, die jeweils den zweiten, dritten, vierten und fünften Preis erhielten. Der stellvertretende Landrat Hubert Endhardt (Grüne) und Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) würdigten ausdrücklich die „Anstrengung“ sowie das „große Engagement“, wodurch sich vor allem die diesjährigen Sieger diese Auszeichnung verdient hätten. Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (CSU) bezeichnete „die Nutzung und den Schutz der Wälder“ zudem als „gelebtes Miteinander.“

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