Vorsichtiger Start

Gut 20 Bürger hatten sich zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Montagabend im Sitzungssaal des Seeger Gemeindezentrums eingefunden. Vor allem junge Mütter lauschten der Diskussion, denn als erstes Thema stand die Erweiterung der Seeger Spielplätze auf der Tagesordnung. Das Ergebnis: Rund 230000 Euro will die Gemeinde in die Hand nehmen, um den Spielplatz am Dorfanger und die zwei Plätze in Hitzleried auf Vordermann zu bringen. Am Zeitplan wollen die Räte noch feilen, denn noch fehlt es an Geld.

Rund 104000 Euro dürfte es kosten, den „Schtoimännleplatz“ am Dorfanger zu erweitern. 78000 veranschlagte Bürgermeister Manfred Rinderle für den Spielplatz am Bolzplatz in Hitzleried und 43000 Euro für den Biene-Maja-Spielplatz. Diese rund 225000 Euro sind rund 75000 Euro mehr, als die Räte bis 2011 für Spielplätze veranschlagt haben. Nun gebe es mehrere Möglichkeiten, erklärte Rinderle. Entweder man gehe den „Schtoimännleplatz“ zuerst an und erst später die weiteren Plätze, oder aber die Gemeinde macht an allen drei Plätzen zunächst das Nötigste und behält sich weitere Erweiterungsmaßnahmen vor. Man müsse auch erwägen, was man in Eigenleistung zur Gestaltung beitragen kann. Auf ein endgültiges Verfahren einigten sich die Räte noch nicht, denn noch steht die Finanzierung des Gesamtprojekt aus. „Wir haben schon einiges an Spenden erhalten“, so Rinderle. Zusätzliche 500 Euro aus dem Kuchenverkauf beim Kleidermarkt übergaben einige Mütter in der Sitzung dem Rathauschef. Einstimmig beauftragte den Planer mit der Vermessung und Entwurfplanung, dem ersten Teil des Spielplatzprojekts.

Meistgelesene Artikel

Neue Ideen

Pfronten – Für frischen Wind beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Pfronten im Pfarrheim St. Nikolaus sorgten jetzt die Geistlichen Andreas …
Neue Ideen

Eine vorsichtige Kalkulation

Nesselwang – Weniger Einnaben, geringere Schlüsselzuweisungen und gestiegene Kosten: 2017 wird wohl ein nicht so gutes Wirtschaftsjahr für die …
Eine vorsichtige Kalkulation

"Es geht uns ums Prinzip"

Füssen/Landkreis – Der Tierschutzverein Füssen und Umgebung kommt nicht zur Ruhe.
"Es geht uns ums Prinzip"

Kommentare