Vorstand bestätigt

Dr. Martin Hinterseer vom Krankenhaus Füssen sprach zum Thema Plötzlicher Herztod im Sport. Foto: gau

Vor 20 Jahren wurde die Interessengemeinschaft der Füssener Sportvereine gegründet, vor allem als Interessenvertretung, Netzwerk und zur Bündelung der Kräfte. Nach 20 aufregenden Jahren, die Ende September gefeiert werden, bestätigten ihre Mitglieder, dass Karin Ketterl als erster Vorstand eine gute Arbeit geleistet hat und bestimmten sie erneut auf vier Jahre. Daneben gab es auch einen Vortrag zum Thema Sportmedizin bei der Jahreshauptversammlung.

42 Sportvereine hat Füssen und die vertritt Karin Ketterl als erste Vorsitzende der IFS nunmehr 16 Jahren. Bei der Mitgliederversammlung wurde die Vorstandschaft bestätigt. Lediglich Stefan Bondorf als bisheriger Schriftführer trat aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Posten an, der bei den Wahlen unbesetzt blieb. Man habe sich stattdessen geeinigt, so Ketterl, dass sie oder die 2. Vorsitzende Gerda Bechteler die Protokolle erstellen werden. Als Kassiererin wählten die anwesenden Erika Henne wieder, ebenso Harald Stolper, Alfons Böck Walter Uhl und Hannelore Danzl in der Vorstandschaft. Ketterls Jahresbericht war geprägt vom Engagement der Ehrenamtlichen und ihrer Leistung, wobei sie auch auf die Stadt und die Problematik der Großveranstaltungen mit Vereinen (Stadtolympiade oder Altstadtlauf) einging. Bewährt habe sich die IFS als Mediator und Vermittler zwischen den Vereinen und der Stadt, etwa bei Anliegen wie der Instandsetzung des Weidachsportplatzes oder der Umsetzung der Sportlerförderung. Stundenpläne gestalten? Diese freiwillige Leistung der Stadt Füssen, bei der die Jugendarbeit gefördert wird und die IFS steuert, nannte Ketterl einen wichtigen Beitrag. Auch erhalten die Vereine über die IFS von der Sparkasse Förderung, die gerecht unter den Vereine aufgeteilt werde. In Füssen gibt es schätzungsweise 3500 Jugendliche allein in den Sportvereinen, deswegen engagiert sich die Ineressengemeinschaft auch in den Beiräten für Kinder und Jugend, Migration und Gleichstellung der Stadt Füssen. Seitens der Grundschule wurde mit Hinblick auf die Ganztagsschule angeregt, ob nicht die Sportvereine bei der Gestaltung der Stundenpläne mitwirken könnten.

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