Pfarreiengemeinschaft Füssen feiert am Wochenende ihren Glauben

Mitten im Leben

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Zum Abschluss führt eine große Prozession vom Franziskanerkloster durch Altstadtgassen zur Stadtpfarrkirche St. Mang. Zum Glaubenstag-Ausklang versammelen sich die Teilnehmer erst hier im Gottesdienst und danach auf dem Magnusplatz.

Füssen – Die Pfarreiengemeinschaft Füssen und ihren Gästen haben am Wochenende mit dem Glaubenstag bewiesen, was Stadtpfarrer und Dekan Frank Deuring im Vorfeld der Veranstaltung gesagt hatte: „Wir alle stehen mitten drin im Leben. Wir dürfen uns nicht in unseren Kirchen verkriechen.“

Bei aller Besinnung, die in der durchgehend geöffneten Krippkirche im Fußgängerbereich während der 24 Stunden des Glaubenstags als stiller Ort des Gebets ermöglicht worden ist, sei es vor allem um eines gegangen: „In der Stadt ein Zeugnis vom lebendigen Glauben zu geben“, erklärte Deuring.

Das Motto dieser auf zwei Tage verteilten 24 Stunden in Füssen lautete: „Jesus zu Gast bei uns.“ Ziel des Glaubenstag war es, Christen zahlreiche Impulse zu geben. Erfreut erlebten die älteren Gemeinschaftsmitglieder dabei, wie engagiert sich schon kleine Schulkinder und Heranwachsende mit ihren Ideen beteiligten. Ein Team von 50 ehrenamtlichen Mitarbeitern sorgte für den einen reibungslosen Ablauf des „Glaubenstags“.

Weihbischof spricht 

Mit Petrus im Bunde wurde die Eröffnung ein von Sonne verwöhntes lockeres Konzil im gepflegten Garten des Franziskanerklosters. Gleich danach hatte das von Samstag 16 Uhr auf 24 Stunden angelegte Programm seinen ersten Höhepunkt. In den Vortragssaal des Klosters waren 80 Besucher gekommen, um dem Festvortrag von Weihbischof Florian Wörner zu lauschen. Sein Thema war „Vom Zollpächter zum Gastgeber Jesu“.

Bereits am Sonntagvormittag setzte sich die Reihe der Vorträge fort, in denen sich namhafte Referenten mit Glaubensfragen auseinandersetzten. Unter anderem, Schwester Teresa – bekannt als Autorin – sprach in der voll besetzten Franziskanerkirche St. Stephan über „fünf Schritte zu einem erfüllten Leben“. Besonders betonte sie in ihrer freien Rede, dass „Gott zu loben Wunder bewirken kann“.

Kreative Kinder

Wie kreativ sie sind, bewiesen währenddessen Füssener Schulkinder: Eva Andersson und Robert Wilhelm waren die beiden überregional bekannten Künstler, die mit „der Jugend“ Inspirationen umsetzten. Entstanden sind farbig wunderbar gestaltete Bilder. „Wir haben noch nie mit Spraydosen gemalt. Das war für uns eine tolle Erfahrung“, so der 13-jährige Florian aus Erkenbollingen.

Chris Friedrich

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