Schloss Neuschwanstein für Weltkulturerbe-Liste nominiert

In der Warteschleife

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Schloss Neuschwanstein aus der Luftperspektive. Das Königsschloss könnte Unesco-Weltkulturerbe werden.

Hohenschwangau – Millionen von Touristen aus der ganzen Welt können nicht irren: Die deutsche Kultusministerkonferenz hat sich am vergangenen Donnerstag darauf verständigt, Schloss Neuschwanstein auf die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe zu setzen.

Neben Neuschwanstein sind außerdem auch die beiden Königsschlösser Linderhof und Herrenchiemsee nominiert worden. 

Bayerns Finanzminister Dr. Markus Söder (CSU) freute sich besonders über die Nominierung der drei Königsschlösser. „Die Schlösser von Märchenkönig Ludwig II sind Sinnbild unserer Heimat, Touristenmagnet und prägen das Bild Bayerns in der Welt“, frohlockte Söder. Dies zeige sich auch an den Besucherzahlen: „Im letzten Jahr besuchten mehr als 2,3 Millionen Besucher die Königsschlösser – ein neuer Rekord. 

Aus Bayern haben es neben den Königsschlössern außerdem Trinkwasser und Brunnenkunst aus Augsburg sowie voralpine Wiesen- und Moorlandschaften im Kreis Garmisch-Partenkirchen auf die Vorschlagsliste geschafft. Damit kommen drei von neun deutschen Kandidaten aus Bayern. 

Ob und wann es tatsächlich zur Verleihung des Titels an Neuschwanstein oder einen der anderen Kandidaten kommt, ist nach Angaben der Staatsregierung noch unklar.

Matthias Matz

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