Weiter abkochen

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KREISBOTE/PETER SCHUSTER, Pfronten – Die Pfrontener müssen bis auf weiteres ihr Leitungswasser abkochen. das gab Hauptamtsleiter Richard Nöß jetzt bekannt. Frühestens Anfang der kommenden Woche könne sich das ändern. Nach jüngsten Regenfällen hat das Gesundheitsamt vor rund einer Woche Keime im Leitungswaser der Kreuzegger Brunnen gefunden. Die Gemeinde reinigt das Wasser derweil mit einer Geringen Zugabe an Chlor. „Die Abkochanordnung für das Trinkwasser der Gemeinde Pfronten kann vorerst noch nicht aufgehoben werden - Das Leitungswasser muss daher bis auf Weiteres abgekocht werden“, erklärt Nöß. Die Wasserqualität der Tiefbrunnen in Kreuzegg habe sich in den letzten Tagen zwar erheblich verbessert und die Verkeimung sei ganz erheblich zurück gegangen, Entwarnung gebe es jedoch nicht, weder für Pfronten noch für die angeschlossenen Weiler von Eisenberg und Seeg. Eine geringe Belastung mit coliformen Keimen könne trotz der intensiven Bemühungen des Wasserwerkes noch nicht ausgeschlossen werden. Derzeit werde das Trinkwasser an den Tiefbrunnen in Kreuzegg, den Hochbehältern und mehreren Entnahmestellen im Netz alle zwei Tage überprüft. Das Gesundheitsamt werde die Abkochanordnung aber erst aufheben, wenn die Analyse wiederholt keine Verunreinigungen mehr zeigen. Am vergangenen Freitag wurde eine mobile Chlorungsanlage am Brunnen 2 in Kreuzegg installiert. Denn nur durch eine gering Chlorzuagabe „kann das Wasser und das Wasserleitungsnetz schnellstmöglich gereinigt werden“, so Nöß. Zudem wurden seit vergangener Woche die Hochbehälter gereinigt und desinfiziert sowie das weit verzweigte Leitungsnetz mehrfach gespült. „Sobald die Gesundheitsbehörde aufgrund der aktuellen Untersuchungsergebnisse der Wasserproben grünes Licht gibt, werden wir unverzüglich alle Trinkwasserbezieher über die Aufhebung der Abkochanordnung informieren“, so der Hauptamtsleiter weiter. Das werde jedoch frühestens im Laufe der nächsten Woche der Fall sein.

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