Werbegemeinschaft und Stadt einigen sich

Eitel Sonnenschein herrscht nun offenbar zwischen der Füssener Werbegemeinschaft und der Stadtverwaltung, zumindest in Sachen Nikolausmarkt. Das gaben beide Seiten in in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach übernimmt nun die Stadt einen Teil der Organisation. Darüber waren sich Klaus Keller, Chef der Werbegemeinschaft, und Bürgermeister Paul Iacob (SPD) zuletzt uneins.

Zu einigen Missverständnissen sei es zwischen der Stadt Füssen und der Werbegemeinschaft gekommen, als es um das Thema Nikolausmarkt ging, heißt es in der Mitteilung. „Wir haben jetzt alles vom Tisch geräumt. Es ist gut, dass wir noch einmal miteinander gesprochen haben“, freut sich Bürgermeister Paul Iacob. Ein „Nikolausmarkt light“, soll es nicht werden, darüber sind sich Iacob und die Werbegemeinschaft einig. Die Aufteilung sieht folgendermaßen aus: Der Verein ist für die Werbung und das Rahmenprogramm verantwortlich und die Stadt Füssen für die Vergabe der Stände. Wer einen Stand mieten möchte, kann sich ab sofort bei bei der Stadt Füssen anmelden, zuständig ist dort Manfred Schweinberg. Gemeinnützige Vereine bekommen wie auch die Jahre zuvor einen günstigeren Preis. Mit der Anmeldung erhält man gleichzeitig einen Aufstellungsplan, auf dem der jeweilige Stand eingezeichnet ist und am 7. Dezember aufgebaut werden darf. Um den Strom müssen sich die „Ständler“ selbst kümmern. „Auch das war nie zuvor ein Problem. Fast jedes Haus hat einen externen Stromanschluss, man muss allerdings vorher fragen“, meint Iacob. Dass es eventuell Probleme wegen den Anmeldungen geben könnte, bezweifeln Keller und Iacob laut Mitteilung. „Der Nikolausmarkt ist schon zu einer Tradition geworden und wer bisher mitgemacht hat, wird auch in Zukunft sicher wieder dabei sein wollen“, meint der Rathauschef. Der einzige Unterschied ist laut Keller, dass man sich jetzt direkt an die Stadt wendet. „Bislang ging alles über uns“. In der Vergangenheit war das Verhältnis zwischen Iacob und Keller eher angespannt, mehrmals kam es in organisatorischen Dingen zu Missver- ständnissen und Konflikten. In der Oktobersitzung des Stadtrat, dem Keller angehört, waren sich beide noch uneins darüber, wer die Organisation der Stände übernimmt und hatten auch über einzelne Punkte bei der Vorbereitung des jüngsten verkaufsoffenen Sonntags gestritten. Die Pressemitteilung hat das Büro des Bürgermeisters versandt, Keller war zu einer Stellungnahme nicht erreichbar, er weilt derzeit im Urlaub.

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