Feuerwehr Lechaschau blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück und zieht Bilanz

"Von Lechaschau zum Nordkap und retour"

+
Die drei neuen „Feuerwehrmaturanten“ Matthias Abart, Hannes Simon und Alexander Storf im Beisein von FW-Kommandant Ralph Gutmann, Bürgermeister Aurel Schmidhofer und dem Bezirkskommando Reutte.

Lechaschau – Ehrungen und Beförderungen verdienter Feuerwehrleute sowie ein Rückblick auf das abgelaufene Berichtsjahr bestimmten die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Lechaschau. 45 Mitglieder und sieben Jugendfeuerwehrler waren neben der Einladung gefolgt.

Schriftführer Wolfgang Eberle berichtete über ein ereignisreiches Feuerwehrjahr, wobei der Höhepunkt die Weihe eines neuen Feuerwehrfahrzeuges war. Von den insgesamt 201 Ausrücken waren seinen Angaben zufolge 30 technische Einsätze (Beseitigungen v. Ölspuren, Verkehrsregelungen, usw.) und ein Kaminbrand zu verzeichnen. 

Der Rest entfiel auf Übungen, Schulungen sowie der Besuch von Kursen. Im abgelaufenen Jahr leisteten die Feuerwehrkameraden insgesamt 7071 Einsatzstunden. Dabei wurde mit den Einsatzfahrzeugen insgesamt 7127 Kilometer unfallfrei zurückgelegt. „Das entspricht einer Strecke von Lechaschau bis zum Nordkap und retour.“ Hannes Simon, Atemschutzbeauftragte der Wehr, berichtete über ein sehr probenintensives Jahr. 

So wurde unter anderem eine zweitägige Atemschutzschulung besucht. Dabei wurde den vier Feuerwehrkameraden in einem Brandcontainer der Brandverlauf eines Zimmerbrands bis hin zu einem realen Flashover/Raumdurchzündung erklärt. Zurzeit sind in der Wehr Lechaschau 15 Atemschutzträger aktiv. 

Im Zuge seines Berichtes wies Hannes Simon auf die Wichtigkeit der notwendigen Atemschutzproben sowie der regelmäßigen Atemschutzuntersuchungen hin. Ohne diese Voraussetzungen sei ein Atemschutzträger einer Wehr nicht sehr hilfreich. Aktive Jugendabteilung Nicht weniger aktiv war die Jugend.

So konnte Jugendbetreuer Bernhard Bader der Generalversammlung von insgesamt 69 Aktivitäten mit 2820 Stunden berichten, an denen nicht weniger als 25 Jungfeuerwehrler teilnahmen. Lob gab es für Ludwig Sandhacker, der das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Gold bekam, sowie für Ann-Sophie Schmid und Sascha Thurner die das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen in Bronze erfolgreich ablegen konnten. Der Herausforderung des Feuerwehrleistungsabzeichens in Gold stellten sich bei den Erwachsenen Hannes Simon, Alexander Storf sowie Matthias Abart. Sie konnten die „Feuerwehr-Matura“ von den 83 Teilnehmern an der Landesfeuerwehrschule Telfs erfolgreich abschließen. 

Das Feuerwehrkommando von Lechaschau überreichte den drei erfolgreichen „Feuerwehrmaturanten“ als Erinnerung und Anerkennung an ihren erfolgreichen Abschluss einen Flachmann. Lob vom Bürgermeister Beförderungen und Angelobungen standen ebenfalls an: Mario Gigl wurde zum Oberfeuerwehrmann, Johannes „Häntschig“ Wagner zum Hauptfeuerwehrmann und Paul Hohenrainer zum Hauptlöschmeister befördert. 

Im Beisein von Bürgermeister Aurel Schmidhofer und einer Abordnung des Bezirkskommandos Reutte wurden außerdem Maximilian Huber, Rainer Mayrhofer, Andreas Wiedemann, Patrick Stoll und Paul Krabichler von Feuerwehr-Kommandant Ralph Gutman angelobt und in den aktiven Feuerwehrdienst übernommen werden. Bürgermeister Schmidhofer verglich in seinen Grußworten die Generalversammlung mit einem Baum. 

Der Stamm seien die „Feuerwehrsenioren“, die Zweige die aktiven Feuerwehrmänner und das Grüne am Stamm die Jugendlichen, die den Baum am Leben erhalten. Mit der Überstellung von fünf jugendlichen Feuerwehrmännern in den aktiven Feuerwehrdienst zeigt sich der oberste Feuerwehrchef ebenso erfreut, wie mit der Organisation der Brandschutzerziehung in der Volksschule. 

Der stellvertretende Bezirksfeuerwehrkommandant Wolfgang Storf überbrachte die Grußworte des Bezirksfeuerwehrkommandos Reutte und zeigte sich von der Statistik der Wehr beeindruckt. Weiters hob er den regen Probenbesuch und der regen Jugendarbeit der letzten Jahre hervor. Auch der Abschnittskommandant des Abschnittes Reutte, Manfred Kerber, lobte die gute Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr Lechaschau sowie die gute Arbeit der Jugendbetreuer für den Nachwuchs und gratulierte den Beförderten.

kb

Meistgelesene Artikel

1649 Stunden im Einsatz

Reutte – Viel zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr Reutte im vergangenen Jahr. Das wurde bei der Generalversammlung der Wehr im Hotel „Goldener …
1649 Stunden im Einsatz

Arbeiten am Comeback

Füssen – Die Freien Demokraten von der FDP wollen im September zurück in den Bundestag. Der Kemptener Stephan Thomae als erfahrener Kandidat und der …
Arbeiten am Comeback

Erfreuliche Entwicklung

Füssen – Beim Thema „Sport“ ist sich die Runde beim ersten SPD-Stammtisch im neuen Jahr einig. Besonders gefällt den Teilnehmern in den …
Erfreuliche Entwicklung

Kommentare