Die Ausbilder tief beeindruckt – In Mittenwald wurden erstmals Soldatinnen zu Heeresbergführern ernannt

Beatrice Soyter erhält ihre Ernennungsurkunde. Foto: Geb-/WiKpfS

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KREISBOTE, Mittenwald – Nach mehr als 50 Jahren Heeresbergführerausbildung in der Bundeswehr konnten jetzt erstmals zwei Soldatinnen zu Heeresbergführern ernannt werden. Oberfeldwebel Beatrice Soyter vom Gebirgsjägerbataillon 231 und Oberfeldwebel Christin Spindler vom Gebirgsjägerbataillon 233 erhielten aus den Händen des Schulkommandeurs und Hörsaalleiters das Bergführerabzeichen und das Bergführerbuch. Der Kommandeur der Gebirgs- und Winterkampfschule, Oberst Günter Görsch, umriss die Vielfältigkeit der Ausbildung und die damit verbundenen Anforderungen an die Lehrgangsteilnehmer. „Mut, Ent- schlossenheit, Können und Verantwortungsbewusstsein zeich- nen unsere Heeresbergführer aus und prägen ihre Persönlichkeit”, so Görsch. An die beiden Lehrgangsteilnehmerinnen gerichtet, sagte er: „Sie, meine Kameradinnen, haben dabei ohne Einschränkung das hohe Leistungsniveau und diesen Lehrgang erfolgreich gemeistert und absolviert. Mit ihrem außergewöhnlichen Leistungsvermögen und Leistungswillen haben sie alle Lehrgangsteilnehmer und Ausbilder tief beeindruckt.“ Mit Sergeant Steve Geerts von den belgischen Streitkräften und Sergeant Rene Zitter aus den Niederlanden konnten auch wieder ausländische Lehrgangsteilnehmer zu Heeresbergführern ernannt werden. Die Ausbildung von Soldaten befreundeter Streitkräfte hat dabei gute Tradition; in den Lehrgängen sind immer wieder Spezialkräfte aus Großbritannien, den USA, den Niederlanden und Belgien dabei. Der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Johann Langenegger, ging in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Heeresbergführer als Spezialisten und alpintechnische Berater der militärischen Führer in der Gebirgsjägerbrigade ein. Mit besonderer Freude überreichte er dann allen 13 Heeresbergführern ihre Ernennungsurkunde. Beim anschließenden Mittagessen mit Ausbildern und Familienangehörigen machte auch so manche Anekdote über die Ausbildungszeit die Runde.

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