Bauarbeiten für Kandahar-Express schreiten zügig voran

„Aufgrund der geologischen Bedingungen und dem Platzbedarf ist die Umsetzung nicht ganz einfach. Wir sind aber sicher, mit unserer Vorplanung die optimale Lösung gefunden zu haben“, hatte Peter Huber vor dem Baubeginn an der Mittelstation des neuen Kandahar-Express gesagt. Das Ergebnis gibt dem Technischen Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG Recht. Bis Mitte August ist das Betonieren in diesem Bereich abgeschlossen, auch an der Berg- sowie der Talstation schreiten die Arbeiten zügig voran.

Hier ist das Ziel der Fertigstellung dann Anfang September. Größtenteils erledigt ist bereits der Pistenbau; Huber erklärt: „Gerade in diesem Bereich haben wir die Auflagen aus der Baugenehmigung gut umgesetzt und dafür Lob von der ökologischen Bauleitung bekommen.“ Das gibt Motivation für die nächsten Schritte, die durch die guten Witterungsverhältnisse der vergangenen Tage noch gesteigert wird. „Dieses Wetter hilft uns nach der langen Regenperiode, und es macht Spaß, die Bahn wachsen zu sehen“, freut sich der Technische Vorstand. Parallel zu den Stationen sind die Fundamentierungsarbeiten für die ersten Stützen ebenfalls im Plan. Hierfür wird der Beton eigens mit dem Hubschrauber an Ort und Stelle geflogen und sofort verarbeitet. Auch für die Montage der Stützen wird Flughilfe in Anspruch genommen, „da muss schnell und sorgfältig gearbeitet werden, eine anspruchsvolle Aufgabe“, meint Huber. Alle 13 Stützen sollen bis Ende September stehen, auch mit den Gebäuden will man dann fertig sein, so dass dann die Seilbahntechnik installiert werden kann. Die Montage des 2900 Meter langen, durchgehenden Stahlseiles – es überwindet einen Höhenunterschied von 537 Metern – und das Einhängen der insgesamt 87 Sessel bis Mitte Oktober, stellen die finalen Bauab- schnitte der neuen kuppelbaren Vierersesselbahn mit Sitzheizung und Kindersicherung dar. Anschließend laufen erste Betriebsversuche, dann erfolgt die Abnahme durch den Sachverständigen. „Wenn alles nach Zeitplan läuft, sind wir für einen frühen Winterbeginn gerüstet und können eine moderne kundenfreundliche Bahn präsentieren“, wirft Huber einen Blick in die Zukunft.

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