Begleitung im Schulalltag – Ein offenes Ohr für die Schülerinnen und Schüler

Schulleiterin Rektorin Gisela Ehrl und das Beratungsteam der Volksschule Am Gröben: Beratungslehrer Andreas Paul Kaiser und Jugendsozialarbeiter Leonhard Huber (re.) Foto: wsl

In zunehmendem Maße brauchen Schülerinnen und Schüler eine sozial und pädagogisch kompetente Vertrauensperson, die neben dem Elternhaus und den Lehrern „immer da ist“ und als Berater den schulischen Lebenslauf mit seinen Problemen, Krisen und Konflikten begleitet. An der Grund- und Hauptschule Am Gröben in Garmisch-Partenkirchen ist das seit Anfang des laufenden Schuljahres der Sozialpädagoge (FH) Leonhard Huber vom Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen.

Der Jugendsozialarbeiter ist zu gleichen Teilen für die Berufsorientierung als auch für die persönliche Beratung und Unterstützung der Schüler zuständig. So hilft er den Schülern der Abgangsklassen bei Fragen zur Bewerbung, trainiert mit ihnen in Rollenspielen das richtige Verhalten beim Vorstellungsgespräch und hält Kontakt zu Lehrstellenmarkt und Arbeitsamt. Aber auch für die seelischen Nöte der Schüler hat er ein offenes Ohr. Im geschützten Rahmen klärt er Mobbingsituationen, ist er Ansprechpartner bei familiären Problemen und führt soziales Training in Einzel- und Gruppengesprächen durch. Vor kurzem hat er zehn Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet. In kurzer Zeit hat der ruhige und besonnene Ober- ammergauer einen engen Draht zu Schülern und Lehrern aufgebaut. Als guter Zuhörer genießt er Vertrauen und ist mittlerweile aus dem Schulalltag kaum mehr weg zu denken. „Es ist erfüllend für mich zu sehen, dass ich helfen kann“, erklärt Huber. Besonders gefällt ihm der sehr gute Kontakt zu den Schülern und das äußerst kollegialen Miteinander mit den Lehrern. Schulleiterin Gisela Erl bezeichnet den Sozialpädagogen als einen Gewinn für die Schule: „Er ist für uns unverzichtbar geworden, da er sich sehr individuell und einfühlsam den Schülern widmet“, lobt sie seinen Einsatz. „Durch seine persönliche Art passt er sehr gut zu uns.“ Schüler und Eltern erreichen Leonhard Huber täglich entweder über das Sekretariat oder das Lehrerzimmer.

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