Schwangerenberatungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen in großzügigen Räumen an der Hauptstraße 78

Lebensperspektiven eröffnen

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In einem der freundlichen Beratungssräume stellten sich für das Gruppenfoto zusammen (v.l.): Zweiter Bürgermeister Wolfgang Bauer, Peter Berchtenbreiter (Abteilungsleiter Soziales beim Landratsamt), Karin Landherr (1. Vorsitzende des Sozialdienstes kath. Frauen), Diana Müller (Fachbereichsleitung), Monika Meier-Pojda (Geschäftsführerin des SkF-Landesverbandes) und German Kögl (Geschäftsführer Sozialdienst kath. Frauen GAP).

GAP – Bereits vor neun Monaten war die Schwangerenberatungsstelle des Sozialdienstes kath. Frauen (SkF) in Garmisch-Partenkirchen in die barrierefreien, neuen Räumlichkeiten an der Hauptstraße 78 umgezogen. Jetzt wurden die Räume offiziell eingeweiht – „und das passt ja zeitlich irgendwie auch zu unserem Arbeitsbereich“, meinte 1. Vorsitzende Karin Landherr lachend. Glückwünsche kamen von der Marktgemeinde, vom Landrats­amt und zahlreichen Vertretern der „Lebenslust“-Kooperationspartner.

Karin Landherr, seit vielen Jahren Vorstandsmitglied und seit zwei Jahren 1. Vorsitzende, führte noch einmal die große Platznot vor Augen, die in der Parkstraße 9 seit Jahren herrscht und bezeichnete den Umzug als dringend notwendig. Dass die Schwangerenberatungsstelle des SkF wichtige Arbeit leistet und allein der Umzug den gewachsenen Bedarf verdeutlicht, unterstrich Peter Berchtenbreiter, der Grüße vom Landrat überbrachte. Der zweite Bürgermeister Wolfgang Bauer hob die hervorragende Arbeit heraus, die der Sozialdienst generell und die Schwangerenberatung im Besonderen leistet – „und das schon seit so vielen Jahren“. Daran knüpfte auch Monika Meier-Pojda, die Geschäftsführerin des SkF-Landesverbandes an, denn immerhin wurde in Garmisch-Partenkirchen Pionierarbeit geleistet, als 1975 die Modellberatungsstelle „Beratung und Hilfe für Mutter und Kind“ ihre Tätigkeit aufnahm. Seither bekommen werdende Mütter hier anonym und kostenlos Rat und Unterstützung. Nicht nur unverhofft Schwangeren werden konkrete Hilfen vermittelt, auch Paare werden in der Familienplanung beraten. „Wir sind der Garant für den Lebensschutz, unser Konzept hat seit Jahrzehnten Bestand“, erklärte Monika Meier-Pojda. Diana Müller bedankte sich als Fachbereichsleiterin bei den Verantwortlichen, dass passende Räumlichkeiten gefunden werden konnten und dass der Umzug dank der vielen Helfer reibungslos vonstatten ging. Die Segnung der Räume nahm Diakon Andreas Altmiks vor. Auch er betonte die Notwendigkeit der Schwangerschaftsberatung. „Schließlich hätte auch Maria hier Herberge finden können. Und einige Tage später hätte sicher auch Joseph an diese Tür geklopft . . .“ spann er den Faden weiter.

Von Ilka Trautmann

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