"Cabaret Royal"

Unterhaltungskünstler Albrecht von Weech ist mit seinen Puppen neuer Conférencier bei "Cabaret Royal"

GAP – Märchenhaft anders ist der Wind, der ab 2013 von der Cabaret-Royal-Bühne dem Publikum entgegenwehen wird. Mit Albrecht von Weech gelang des den Veranstaltern, ein genial wundersames Unterhaltungstalent zu gewinnen, der Carsten Golbeck als neuen Conférencier ablöst.

Albrecht von Weech ist von vielen Musen geküsst. Und er hat „eine Meise locker“, gesteht der charmante Münchner ganz freimütig und schelmisch lächelnd. Er ist einzigartig und sprüht geradezu vor herrlich verrückten und fantastischen Ideen. Wenn der künstlerische Paradiesvogel zu erzählen beginnt, sind alle um ihn herum sofort seinem Charisma erlegen und hängen an seinen Lippen. Kein Wunder, denn sein Leben gleicht einem sagenhaft kuriosen Kaleidoskop, das Langeweile nie kennengelernt hat. Albrecht von Weech taucht hin und wieder ins Mittelalter ab als Gaukler bei den Kaltenberger Ritterspielen, er trat in Opern auf, war Model, er steppt und tanzt, schrieb ein Märchen in Tokio, ging in die Lehre als Goldschmied, baut erstaunlich detailreiche Puppen und singt für sein Leben gerne mit seiner A-capella-Gruppe „Swingbones“. Mit ihr tritt er schon 23 Jahre auf und wird auch Abende von Cabaret-Royal gestalten. Mit dabei sind dann auch einige seiner Puppen, die mit ihm als abenteuerliche Gastgeber geistreich und witzig moderieren. Albrecht von Weech führt durch ein Programm mit bekannten Künstlern. Mit dabei sind u.a. der „Wortzerklauber“ Michael von Lerchenberg, bekannt als Edmund Stoiber und harsch kritisierender Bruder Barnabas vom Nockherberg, die Schauspielerin Johanna Christine Gehlen, die diesen Kultursommer mitwirkte, oder auch Sprachakrobat Axel Hacke, legendärer Kolumnenschreiber bei der SZ. „Dieses Programm ist eine gute Mischung“, findet Florian Zwipf-Zaharia, künstlerischer Leiter. Besonders über das Engagement von Albrecht von Weech für vorerst ein Jahr freut er sich riesig. „Nach fünf Jahren ist es Zeit für einen Schnitt, einen Re­launch“, sagt er. Carsten Golbeck, der bis vor kurzem fünf Jahre lang Conférencier bei Cabaret-Royal war, zog es nach Berlin. Zwipf-Zaharia lern- te Albrecht von Weech, ein Freund Golbecks, bei Kulturveranstaltungen in München kennen. „Ich freue mich sehr auf ihn, denn man weiß bei ihm nie so genau, wo’s hingeht.“ Karten für „Cabaret Royal” gibt’s auch beim Kreisboten. ego

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