Chorregent kritisiert Probenbesuch

Zum Gedenken an den langjährigen Chorregenten Tosso Troll erklang kürzlich zur Abendmesse die von ihm komponierte Elisabeth-Messe. Danach trafen sich Chor und Orchester von St. Peter und Paul zur Jahresversammlung im Hotel „Alte Post“.

Nach der Begrüßung durch die erste Vorsitzende Angelika Angerer verlas sie den Kassenbericht, ihr Fazit zum gesunden Kassenbestand: „Wir waren sparsam, mit der vorhandenen Rücklage kann man leben.“ 95 aktive Mitglieder, davon 59 im Chor und 36 im Orchester, so Angerer, sind derzeit kirchenmusikalisch tätig. In ihrem Jahresrückblick ging sie unter anderem auf den Ausflug nach Berchtesgaden, die Bezahlung der zusätzlichen Passionsämter 2010 sowie die Vorbereitung der Passion ein. Als kein normales für Chor und Orchester bezeichnete Chorregent Michael Bocklet das Jahr 2009. Das Ereignis mit Erwartung und Enttäuschung sei das Vorsingen für den Passionschor gewesen, ein Höhepunkt der Fernsehgottesdienst im März, der Festakt mit Gelübdeerneuerung am 18. April und das große Konzert „Krieg und Frieden“ im Passionstheater. Die von ihm genannten Zahlen machten deutlich, was auf der Kirchenempore geleistet wird. 47 Einsätze absolvierte das Orchester, 84 der Chor und der Requiemchor sang zusätzlich bei 35 Trauergottesdiensten. Kritik übte Chorregent Bocklet am Probenbesuch, hier müsse sich der Zustand ändern, sonst könne die ein oder andere Messe nicht mehr aufgeführt werden. Viele Sänger und Musiker sind aber nicht nur im Kirchenchor und Kirchenorchester tätig, trotz allem Verständnis , so der Chorregent, sollte aber die Kirchenmusik nicht immer hinten angestellt werden. Welch unschätzbare Rolle Organist Peter Schilcher das ganze Kirchenjahr hindurch absolviert, drückte Michael Bocklet kurz und prägnant aus: „Als der Peter längere Zeit krank war, hat man schmerzlich gesehen, was da fehlt.“ „Vor 60 Jahren wurde unser Grundgesetz verankert“, begann Pfarrer Lederer seine Ausführungen zur Ehrung langjähriger Mitglieder. Sechs Jahrzehnte ist nämlich Marlene Käufl aktiv im Kirchenchor tätig, 40 Jahre sind es bei Hugo Rutz und für 25 Jahre wurde Kurt Schüll geehrt. Auch Pfarrer Lederer dankte dem Organisten Peter Schilcher mit einem Geschenk und sagte: „Es fehlt was im Kirchenraum, wenn die Orgel nicht erklingt. Bei Peter Schilcher geht es nicht nur um das Orgelspiel, sondern um seine unglaubliche Verlässlichkeit.“ Nach dem straffen Versammlungsverlauf schloss Angelika Angerer mit den Worten: „Bei uns läuft es scheinbar recht gut.“

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