Dialog und Begegnung

(V.li.) Geschäftsführerin Beate Löw-Schneyder, erste Vorsitzende Christine Sontheim und die zweite Vorsitzende Barbara Hillebrenner laden zu spannenden Themen, zu Dialog und Begegnung ein.  Foto: Lilian Edenhofer

Vollgepackt mit Kursen, Vorträgen und weiteren Angeboten ist das neue Programmheft des Katholischen Kreisbildungswerks ansprechend unterteilt in verschiedene Kategorien wie Gesell- schaft und Leben, Gesundheitsbildung, Heimat- und Kulturgeschichte oder Eltern- und Familienbildung. Vielversprechend sind die Inhalte, die in den Gemeinden des Landkreises angeboten werden: Hörens- und sehenswerte Referentinnen und Referenten bringen Themen mit Tiefgang und aktuellem Bezug – und folgen dem Motto des Bildungswerks, das interessierte Menschen zu „Dialog und Begegnung“ einlädt.

Der neue Schwerpunkt „Pilgern und Bergspiritualität“, den federführend Barbara Hille- brenner betreut, bietet begleitete Pilgertage und meditative Wanderungen auf beschaulichen Wegen in der Region, viele Vorträge zur Faszination des Pilgerns bis hin zu einem Pilgerstammtisch. Hierzu ist ein eigenes kleines Programmheft erschienen, das wie auch die Broschüre „Dialog und Begegnung“ in den Kirchen und Pfarrämtern, in Banken, Geschäften und Behörden des Landkreises ausliegt. „Eine Herzensangelegenheit“ ist Geschäftsführerin Beate Löw-Schneyder die Familienbildung, das „gemeinsame Wachsen“ von Eltern und Kindern. Dazu werden die beliebten Eltern-Kind- und auch Eltern-Baby-Gruppen angeboten. Neu hinzugekommen sind die „KESS-Kurse“, die sich hauptsächlich an Eltern pubertierender Jugendlicher richten. „Die Nachfrage nach diesem Thema war da“, bestätigt Löw-Schneyder. Auf dem Gesundheitssektor sind es vor allem die Angebote Feldenkrais, Kreatives Tanzen, Zen-Meditation und ganz neu Yoga speziell für Männer. All diese Angebote werden sehr gut angenommen. Neu in diesem Bereich ist das Thema „Achtsames Essen“ mit zwei Abenden oder einem Seminartag. Hier soll beim „Essen mit allen Sinnen“ der Genuss, die Lebensfreunde und die Wertschätzung des Essens wieder erlebbar gemacht werden. Beliebt sind die Vorträge und Studiengänge im Bereich Heimat- und Kulturgeschichte. Der Studiengang „Kultur und Geschichte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen“ geht in das dritte Semester. Vorlesungen am Abend und Exkursionen machen hier aktives Lernen, in diesem Semester über die neuere Geschichte der Region, möglich. In den Ortsführungen „Hexen und Heilige“ werden dunkle Zeiten in der Geschichte des Werdenfelser Landes beleuchtet und beim Rundgang durch Alt-Garmisch erleb- und vorstellbar. Dieser Thematik widmet sich auch die Historikerin Dr. Sabine Buttinger in ihrem Vortrag „… als Unholde befunden“ zur Hexen- verfolgung in der Grafschaft Werdenfels. Spannend ist auch wieder die beliebte Filmreihe „Lebensspuren“ mit fünf besonderen Kinofilmen. Die erste Vorsitzende Christine Sontheim weist außerdem darauf hin, dass Inhaber der Ehrenamtskarte 50 Prozent Ermäßigung beim Besuch von Vorträgen erhalten. Alle Angebote finden Interessenten auch auf der Internetseite www.kreisbildungswerk- gap.de. Dort besteht auch die Möglichkeit zur online-Anmeldung.

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