Neues aus dem Rennstall

Dreiergespann startet am 6. August

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Das Dreiergespann um das Rennteam Brückenwirt I,II und III.

Wallgau - In der heutigen Ausgabe unserer Rennstall Vorstellung dürfen wir Ihnen gleich ein Dreiergespann präsentieren. Die Ochsen Ferdinand, Watzmann und Mathias, alle drei hundertprozentige Wallgauer, gehen für die Rennteams um Brückenwirt eins, zwei und drei an den Start.

Ferdinand, geboren am 28.11.2013 im Stall von Hannes Niklas in Wallgau, wurde von seinem Reiter Sebastian Mader mit viel Hingabe und Geduld trainiert. Seine Stärken liegen, nach allem was man so hört und sieht, in der Ausdauer. Um diese zu trainieren, führte Reiter Sebastian den Ochsen, eingespannt an einen Wagen in dem die 12jährige Marina sitzt, die Sonnleiten rauf und runter. In den Ruhephasen seines Trainings genießt Ferdinand sein Pflegeprogramm und wird gestriegelt, geputzt und gekrault.

Der Nächste aus dem Dreiergespann ist Watzmann. Am 10.11.2013 erblickte auch er am Berghof von Hannes Niklas das Licht der Welt. Das Fleckvieh wurde durch unzählige Besuche, Streicheleinheiten und Leckerlies seines Reiters Hannes Neuner und seines Treibers Martin Geierstanger zutraulich, zahm und vielleicht ein bisschen gemächlich. Gemeinsam mit seinem Freund Ferdinand blieb er die ersten sieben Monate im heimischen Stall ehe es dann auf die Weiden rund um Wallgau ging.

Hier kommt dann der Dritte im Bunde dazu: Mathias. Sein Halter und sogleich auch Reiter Mathias Schöpf trägt den selben Namen. Ein Zufall? Nein! Am 24. Februar 2013 feierte Mathias seinen Namenstag, als im Stall hektisches Treiben und laute Geräusche zu vernehmen waren. Als er dem nachgehen wollte, stellte er fest, dass seine Lieblingskuh ein Kälbchen, eine Woche vor der errechneten Zeit, geboren hatte. Als er sah, dass es sein Rennochse werden wird, taufte Mathias ihn vor lauter Freude kurzerhand auf seinen eigenen Namen.

Die drei Ochsen Ferdinand, Watzmann und Mathias sind seit dem Winter 2015 unzertrennlich und schließen, wie man hört auch schnell Freundschaften. Auf der Viehweide stand eines Tages plötzlich der Hansl-Stier von der Nachbargemeinde. Gemeinsam büchsten die Tiere aus und trotteten langsam Richtung Krün. Nach einiger Zeit konnte man die drei Ochsen ausfindig machen und wieder zurück auf ihre Heimatweide bringen. Nur dem Stier hat es in Wallgau wohl besser gefallen. Wir haben uns sagen lassen, dass er unbedingt wieder mit seinen drei neuen Freunden nach Wallgau wollte.

Ob sich das Dreiergespann voneinander losreißen kann und wie sie sich dann einzeln auf der Rennbahn an der „Witter“ schlagen, werden wir dann am Samstag 6. August sehen. Wir sind gespannt!

Von Regina Neuner

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