Präventionskampagne für den wirkungsvollen Einbruchsschutz

„Weihnachtszeit ist Einbruchszeit“

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Polizeipräsident Robert Kopp: "Achten Sie bewusst auf auffällige Situationen und alarmieren Sie sofort die Polizei".

Region - Einbruchsschutz kennt keine Feiertage und besonders zur Weihnachtszeit haben Langfinger und Einbrecher Hochkonjunktur. Während auf Christkindlmärkten den abgelenkten Besuchern Gefahr für ihre Geldbörsen droht, steigt um diese Zeit auch die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Eigenheime. Vor diesem Hintergrund startet Polizeipräsident Robert Kopp auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt einen weiteren Baustein zur wirkungsvollen Bekämpfung des Wohnungseinbruchs im Dienstbereich des Polizeipräsidiums, dazu gehört auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Einbrecher kennen keinen Weihnachtsfrieden. Sie nutzen die dunkle und vermeintlich stille Jahreszeit gezielt aus, um sich unbemerkt Zutritt in Wohnungen und Häuser zu verschaffen und dabei ihre Opfer um Hab und Gut zu erleichtern. Ein großer Teil der Einbrüche, die für viele betroffene Menschen neben dem materiellen Schaden auch schwerwiegende psychische Belastungen zur Folge haben, könnte durch mechanische und elektronische Sicherungstechnik, durch richtiges Verhalten und durch aufmerksame Nachbarschaft verhindert werden. "Achten Sie bewusst auf auffällige Situationen und alarmieren Sie sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110. Gerade bei verdächtigen Wahrnehmung zählt oft jede Sekunde für uns. Wir helfen rund um die Uhr", sagte Kopp.

Das für Verbrechensbekämpfung und Kriminalprävention zuständige Sachgebiet im Polizeipräsidium Oberbayern Süd intensiviert deshalb die Maßnahmen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs. In der Vorweihnachtszeit werden uniformierte Polizeibeamte der Polizeiinspektionen die regionalen Christkindlmärkte im Rahmen der Präventionskampagne „Froh und Munter statt drüber und drunter. Wir wollen, dass nur das Christkind bei Ihnen einsteigt!“ bestreifen. Die Polizeibeamten werden dabei auch als kompetente Ansprechpartner rund um das Thema „Sicherheit in den eigenen vier Wänden“ für die Bürgerinnen und Bürger zu Verfügung stehen. Darüber hinaus bieten die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, die bei den örtlichen Kriminalpolizeidienststellen angesiedelt sind, eine umfangreiche, individuelle und kostenlose Beratung zur Einbruchsvorsorge.

Von Alma Jazbec

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