"Eine kraftvolle Maßnahme" – Rotary, Lions und Langmatz-Stiftung stellen qualifizierte Hausaufgabenbetreuung sicher

Von links: Richard Hufnagl (stellv. Leiter Kreisjugendring), Hubert Märkl von der Langmatz-Stiftung, Andreas Hilleprandt (Präsident Lions-Club), Rektorin Gisela Ehrl, Peter Huber (Präsident Rotary-Club) und Anita Drax (Leiterin der offenen Ganztagesschule). Foto: Ilka Trautmann

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ILKA TRAUTMANN, GAP – Für 33 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule am Gröben kann dank einer beispielgebenden Kooperation eine qualifizierte und individuelle Förderung im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung der offenen Ganztagsschule angeboten werden. Für dieses wichtige Projekt haben der Rotary-Club, der Lions-Club und die Hans- und Klementia-Langmatz-Stiftung richtig viel Geld locker gemacht, nämlich 18.000 Euro. Diese großzügige Spende sichert die Maßnahme für das laufende Schuljahr und für die ersten beiden Monate des neuen Schuljahrs ab. Peter Huber, der derzeitige Präsident des örtlichen Rotary-Clubs, freut sich, dass mit dem Geld eine qualifizierte Betreuung gesichert ist. Denn bisher wurden die 33 Schüler der offenen Ganztagesschule von Betreuungskräften beaufsichtigt, die bei der Caritas angestellt sind. Nun aber konnten drei Kleingruppen gebildet werden, die jeweils von einer Lehrkraft betreut werden. Das bedeutet, dass die Kinder, die zumeist mit Konzentrations- und Lernproblemen kämpfen oder einen Migrationshintergrund aufweisen, fachliche Hilfe und eine gezielte Förderung erhalten. „Eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung ist nun gewährleistet. Wir können so eine kontinuierliche Arbeit mit den Schülern sicherstellen, und das wird sich auszahlen“, ist Rektorin Gisela Ehrl überzeugt. Dass das Projekt als „Initialzündung“ funktioniert und sich ein späterer Träger für die Fortsetzung findet, wünscht sich Andreas Hilleprandt vom Lions-Club. Denn wo eigentlich die öffentliche Hand gefragt wäre, sichern nun die beiden Service- Clubs, unterstützt durch die Langmatz-Stiftung, die lernwirksame Förderung der Kinder, die aus den Klassen 5 bis 9 kommen. Nach dem Mittagessen können die 33 Schüler in Gruppen aufgeteilt bei entsprechender Anleitung ihre Hausauf- gaben erledigen und eine wiederholende bzw. weiterführende Förderung erfahren. Anschließend wird eine betreute Freizeit angeboten, mit viel Zeit zum Toben im Freien, Spiel und Sport. Dieser Ausgleich gehört ebenfalls zum Angebot der offenen Ganztagesschule. Um die finanzielle Abwicklung des Projektmodells kümmert sich übrigens der Kreisjugendring, der als weiterer Partner gern zur Aktion gestoßen ist.

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