Mittenwalder Gebirgsschützen begrüßten über 500 Besucher beim Festumzug am Sonntag

Große Feier zum 60-jährigen Wiedergründungsfest

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Auch der G.T.V Mittenwald war stark vertreten.

Mittenwald – Was für ein Wochenende: Bei strahlendem Wetter marschierten am Sonntag hunderte Schützen, Trachtler sowie Musikkapellen und Spielmannszüge durch Mittenwald beim großen Festumzug zum 60. Wiedergründungsfest im Rahmen des 24. Bataillonsfestes. Der Umzug war der Höhepunkt des Festwochenendes, welches von Freitag bis Sonntag im Geigenbauort zelebriert wurde.

Ein sichtlich erleichterter Hauptmann Roland Spornitz kann nun aufatmen. Die paar Regentropfen am Montagvormittag störten im beim Zeltabbau nur mehr wenig. Denn wichtig war ihm das Wetter am Wochenende und da hat Petrus seine Hand über die Schützen gehalten. „Es ist alles hervorragend gelaufen“, resümiert Spornitz. Denn nicht nur der Wettergott war den Schützen wohl gesonnen. Auch zahlreiche Sponsoren aus dem Isartal ermöglichten eine weitreichende Presseresonanz und zahlreiche Helfer machten das Festwochenende überhaupt erst möglich. „Vor allem bei den Bauhofmitarbeitern, der Gemeinde und beim Ordnungsamt bedanken wir uns herzlich.“

Auch die Alpenwelt Karwendel, die Polizei, Feuerwehr und das rote Kreuz fanden lobende Anerkennung vom Schützen-Hauptmann. „Zudem bedanken wir uns bei der Gemeindegärtnerei, der Druckerei Pfuhler, der Firma Thumm sowie der Brauerei Mittenwald.“ Auch bei allen Schützenkameraden, den Fahnenabordnungen, dem Gebirgstrachtenverein und dem historische Spielmannszug Mittenwald bedankt er sich für die rege Teilnahme. Denn Spornitz weiß, dass „nur gemeinsam ein so großartiges Fest möglich ist“.

Das Festwochenende begann mit einem Volksmusik-Abend am Freitag samt Doppeltanz. Die Gletscherschliff-Musi und die Hallgrafen Musikanten standen gemeinsam auf der Bühne und spielten schneidig zum Tanz auf. Von alt bis jung schwang an diesem Abend wohl jeder das Tanzbein, die Resonanz war hervorragend. Am Samstag marschierten die Gebirgsschützen gemeinsam mit der Musikkapelle Mittenwald und den Ortsvereinen mit ihren Fahnenabordnungen zum Kriegerdenkmal hinter der St. Peter und Paul Kirche. Dort wurde den verstorbenen Mitgliedern mit einer Kranzniederlegung gedacht. Im Anschluss wurde beim traditionellen Festabend die Bataillonsstandarte von der Kompanie Wallgau an die Kompanie Mittenwald im großen Festzelt am Bahnhof übergeben.

Für Georg Wörnle (Schlipfer) und Willi Hochholdinger war dies ein ganz besonderer Abend. Mit bedächtigem Schritt wurden die beiden auf die Bühne gebeten. Sie sind die letzten zwei Gründungsmitglieder, die bis heute der Kompanie die Treue gehalten haben. Vor 60 Jahren wurden die Gebirgsschützen wieder von den Mitgliedern der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft aus Mittenwald zum Leben erweckt. Wörnle und Hochholdinger wurden deshalb am Samstag für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Rührend saßen die beiden auf der Bühne, während Bataillons-Kommandant Hans Jais den beiden für ihren unermüdlichen Einsatz dankte. Im Anschluss spielte die Musikkapelle Mittenwald zum Tanz auf.

Der Sonntag begann schon früh für die Mitglieder der Gebirgsschützenkompanie. Bereits um 6 Uhr marschierte ihr Trommlerzug durch den Ort zum Weckruf. Bei strahlend blauem Himmel trafen Schützenkompanien, Ortsvereine, Musikkapellen und Spielmannszüge am Bahnhofsgelände ein. Vor allem für die Bürgergarde Neuhausen (Württemberg) war der Ausflug zur Partnerkompanie in den Alpen ein ganz besonderer. Mit ihren Uniformen der württembergischen Kavallerie aus der Zeit um 1864 gaben sie dem Umzug zusätzlich eine neue farbliche Note.

Stellvertretend für Ministerpräsident Horst Seehofer sprach vor dem Festgottesdienst Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. Er lobte, dass die Mitglieder der Gebirgsschützenkompanie ein lebendiger und unverzichtbarer Bestandteil der bayerischen Heimatkultur seien und für die Brauchtumspflege äußerst wichtig sind. Nach dem großen Festumzug ließen sich rund 1.600 Schützen und Besucher sich im Festzelt am Bahnhof eine Maß Bier und halbe Hendl schmecken.

Ein sichtlich erleichterter Hauptmann Roland Spornitz kann nun aufatmen. Die paar Regentropfen am Montagvormittag störten im beim Zeltabbau nur mehr wenig. Denn wichtig war ihm das Wetter am Wochenende und da hat Petrus seine Hand über die Schützen gehalten. „Es ist alles hervorragend gelaufen“, resümiert Spornitz. Denn nicht nur der Wettergott war den Schützen wohl gesonnen. Auch zahlreiche Sponsoren aus dem Isartal ermöglichten eine weitreichende Presseresonanz und zahlreiche Helfer machten das Festwochenende überhaupt erst möglich. „Vor allem bei den Bauhofmitarbeitern, der Gemeinde und beim Ordnungsamt bedanken wir uns herzlich.“

Auch die Alpenwelt Karwendel, die Polizei, Feuerwehr und das rote Kreuz fanden lobende Anerkennung vom Schützen-Hauptmann. „Zudem bedanken wir uns bei der Gemeindegärtnerei, der Druckerei Pfuhler, der Firma Thumm sowie der Brauerei Mittenwald.“ Auch bei allen Schützenkameraden, den Fahnenabordnungen, dem Gebirgstrachtenverein und dem historische Spielmannszug Mittenwald bedankt er sich für die rege Teilnahme. Denn Spornitz weiß, dass „nur gemeinsam ein so großartiges Fest möglich ist“.

Das Festwochenende begann mit einem Volksmusik-Abend am Freitag samt Doppeltanz. Die Gletscherschliff-Musi und die Hallgrafen Musikanten standen gemeinsam auf der Bühne und spielten schneidig zum Tanz auf. Von alt bis jung schwang an diesem Abend wohl jeder das Tanzbein, die Resonanz war hervorragend. Am Samstag marschierten die Gebirgsschützen gemeinsam mit der Musikkapelle Mittenwald und den Ortsvereinen mit ihren Fahnenabordnungen zum Kriegerdenkmal hinter der St. Peter und Paul Kirche. Dort wurde den verstorbenen Mitgliedern mit einer Kranzniederlegung gedacht. Im Anschluss wurde beim traditionellen Festabend die Bataillonsstandarte von der Kompanie Wallgau an die Kompanie Mittenwald im großen Festzelt am Bahnhof übergeben.

Für Georg Wörnle (Schlipfer) und Willi Hochholdinger war dies ein ganz besonderer Abend. Mit bedächtigem Schritt wurden die beiden auf die Bühne gebeten. Sie sind die letzten zwei Gründungsmitglieder, die bis heute der Kompanie die Treue gehalten haben. Vor 60 Jahren wurden die Gebirgsschützen wieder von den Mitgliedern der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft aus Mittenwald zum Leben erweckt. Wörnle und Hochholdinger wurden deshalb am Samstag für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Rührend saßen die beiden auf der Bühne, während Bataillons-Kommandant Hans Jais den beiden für ihren unermüdlichen Einsatz dankte. Im Anschluss spielte die Musikkapelle Mittenwald zum Tanz auf.

Der Sonntag begann schon früh für die Mitglieder der Gebirgsschützenkompanie. Bereits um 6 Uhr marschierte ihr Trommlerzug durch den Ort zum Weckruf. Bei strahlend blauem Himmel trafen Schützenkompanien, Ortsvereine, Musikkapellen und Spielmannszüge am Bahnhofsgelände ein. Vor allem für die Bürgergarde Neuhausen (Württemberg) war der Ausflug zur Partnerkompanie in den Alpen ein ganz besonderer. Mit ihren Uniformen der württembergischen Kavallerie aus der Zeit um 1864 gaben sie dem Umzug zusätzlich eine neue farbliche Note.

Stellvertretend für Ministerpräsident Horst Seehofer sprach vor dem Festgottesdienst Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. Er lobte, dass die Mitglieder der Gebirgsschützenkompanie ein lebendiger und unverzichtbarer Bestandteil der bayerischen Heimatkultur seien und für die Brauchtumspflege äußerst wichtig sind. Nach dem großen Festumzug ließen sich rund 1.600 Schützen und Besucher sich im Festzelt am Bahnhof eine Maß Bier und halbe Hendl schmecken.

Von Kreisbote

500 Besucher in Mittenwald

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