Gemeinsamer Empfang zur Deutschen Einheit

Von links: Der Deutsche Stellv. Direktor des Marshall-Centers Generalmajor a.D. Hermann Wachter, Barbara Rose und Dr. John P. Rose (Direktor Marshall-Center), Festredner Dr. Thomas Bach, Bürgermeister Thomas Schmid mit Gattin Denise. Foto: Ilka Trautmann

Dass ein renommiertes Institut wie das George C. Marshall Center und die Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen gemeinsam den Tag der Deutschen Einheit feiern, dürfte einmalig sein – das stellte Generalmajor a.D. Hermann Wachter fest, der als Deutscher Stellvertretender Direktor des Instituts gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schmid zu einem Empfang geladen hatte.

Mitglieder des diplomatischen Korps, hochrangige Militärs, Vertreter des Gemeinderats, von Vereinen, Kultur- schaffende und Wirtschaftsvertreter waren auch im Jubiläumsjahr der Deutschen Einheit der Einladung gern gefolgt. Eine Überraschung gab es für den langjährigen und nun scheidenden Direktor des Marshall Centers, Dr. John P. Rose, dem Bürgermeister Schmid unter großem Applaus und in Würdigung seiner Verdienste für die deutsch-amerikanische Freundschaft die Goldene Ehrennadel überreichte. Viel Beifall erhielten auch sieben Schülerinnen des St. Irmengard-Gymnasiums, die sich bei einem Aufsatz- und Kunstwettbewerb mit dem Thema der Deutschen Einheit auseinandergesetzt hatten. Hauptredner des Abends war Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sport- bundes und Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees. Er beleuchtete die Wiedervereinigung aus sportpolitischer Sicht und erinnerte an das Jahr 1990, als die lange Jahre „doppelten Deutschen“ den Schlusstag der 15. Leichtathletik-Europameisterschaften vereint im Stadion von Split feierten. Wie Politik und Wirtschaft sei auch der Sport wenig auf diese Einheit vorbereitet gewesen; der Euphorie folgte ein nicht immer problemloses Zusammenwachsen. Bach, selbst Olympiasieger im Fecht- sport (Mannschaftssieg 1976), beschwor nach diesen deutsch- deutschen Betrachtungen die Kraft der Olympischen Idee, die als Botschaft „die Einheit der Welt“ vermittele, den Aufruf „alle gehören dazu.“ Als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bewerbungsgesellschaft nutzte Bach das Podium, um die Bewerbung 2018 von München, Garmisch-Partenkirchen und Königssee als einmalige Chance zu kennzeichnen. Von den Entscheidungsträgern forderte er Geschlossenheit ein.

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