Geschäftsfuhrer nimmt Arbeit auf – Kreisentwicklungsgesellschaft unter neuer Leitung

Links Günter Hopfensperger, Interims-Geschäftsführer und Leiter des Kommunalreferates im Landratsamt, mit dem neuen Geschäftsführer Daniel Gromotka. Foto: lra

Die Kreisentwicklungsgesellschaft kann mit ihrer Arbeit beginnen. Die Gesellschafter wählten unter den zahlreichen Bewerbern den Diplom-Kaufmann Daniel Gromotka (32 Jahre) als Geschäftsfuhrer aus. Der Vertrag ist mittlerweile unterschrieben, am 1. Dezember hat er seine neue Stelle angetreten.

Daniel Gromotka wurde in Krefeld geboren, absolvierte dort das Gymnasium mit Abschluss Abitur und studierte dann in Dusseldorf und Göteborg Betriebswirtschaft. Nach Abschluss als Diplom-Kaufmann bildete er sich anschließend weiter im Bereich „City und Regionalmanagement“. Zuletzt arbeitete der neue Geschäftsfuhrer an der Macromedia- Hochschule fur Medien und Kommunikation in Munchen als Lehrbeauftragter. Die Kreisentwicklungsgesellschaft ist eine der wesentlichen Ergebnisse der Entwicklungsstudie fur den Landkreis Garmisch- Partenkirchen. Ausschlaggebend fur die Erarbeitung dieser Studie war die Erkenntnis, dass der Landkreis Garmisch-Partenkirchen eine uber die nationalen Grenzen hinaus bekannte Region mit vielen Stärken und Chancen, aber auch mit Problemen und strukturellen Defiziten ist. Der Tourismus hatte deutliche Einbruche zu verzeichnen: Von uber 6 Millionen Übernachtungen Anfang der 90er Jahre auf knapp uber 4 Mio im Jahr 2009. Die nachhaltige Entwicklung darf sich daher nicht nur auf den Tourismus allein beschränken, sondern muss auch andere Wirtschaftsbereiche umfassen. Beispiele dafur sind etwa die Stärkung der Gesundheitsregion und des Gewerbes. Insgesamt geht es darum, eine ausgewogene Wirtschaftsentwicklung zu verfolgen, um den Landkreis zu stärken und die Existenzgrundlage der Bevölkerung auf mehrere Säulen zu stellen. Das Alpenforschungsinstitut Garmisch-Partenkirchen hat dieses Entwicklungskonzept erarbeitet. Alle Gemeinden des Landkreises haben dem Inhalt der Studie zugestimmt. Einzig der Markt Garmisch-Partenkirchen hat ergänzt, dass er die Bedeutung des Wintersports anders beurteilt. Bisher haben sich der Landkreis, alle 22 Gemeinden, das Klinikum Garmisch- Partenkirchen, die Kreissparkasse und die VR-Bank an der KEG beteiligt. Seit dem 14. Oktober 2010 ist die KEG in das Handelsregister eingetragen. Die Förderung des Regionalmanagements ist beantragt aber noch nicht bewilligt. Nach Aussage des Wirtschaftsministeriums stehen die Mittel jedoch zur Verfugung. Gefördert wirdvoraussichtlich ab 1. Januar2011. Als nächste Schritte stehen die Ausschreibung eines Touristikers sowie die Budgetplanung fur 2011 an. Ende dieses, Anfang nächsten Jahres finden die konstituierenden Sitzungen der drei Beiräte Tourismus, Gesundheit und Soziales sowie Gewerbe statt.

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