Historischer Moment – Spatenstich zur Erweiterung der Mittenwalder Geigenbauschule

Der Spatenstich war auch für überregionale Medien interessant. Im Bild (v.l.): Bürgermeister Adi Hornsteiner, MdL Martin Bachhuber, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Landrat Harald Kühn, Schuldirektor Dr. Frederik Habel und Architekt Thomas Pfeiffer. Foto: Kornelia Wehmeier

Der Spatenstich zum Erweiterungsbau der Mittenwalder Staatlichen Berufs- und Berufsfachschule für Musikinstrumentenbau auf dem Freigelände zwischen der Geigenbauschule und dem alten Forstamt war ein historischer Moment. Bürgermeister Adi Hornsteiner, Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Landrat Harald Kühn, MdL Martin Bachhuber, Schuldirektor Dr. Frederik Habel und der Münchner Architekt Thomas Pfeiffer griffen beherzt zum Spaten, um symbolisch das Bauprojekt zu eröffnen.

In einer Feierstunde im Konzertsaal der Schule sprachen die prominenten Gäste über die Gründung und Bedeutung der Mittenwalder Geigenbauschule und ihren Ruf im In- und Ausland. Landrat Harald Kühn lobte das hohe Ansehen der zukunftsträchtigen Bildungseinrichtung. Der Erweiterungsbau werde aber auch die Ortsentwicklung prägen, war sich der Landrat sicher. Minister Spaenle sagte, dass eine Schule von dieser Qualität schwer in Deutschland zu finden sei – die Geigenbauschule sei ein leistungsstarkes, bayernweites Modell. Bürgermeister Adi Hornsteiner ist davon überzeugt, dass mit der Erweiterung ein neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Staatlichen Berufs- und Berufsfachschule aufgeschlagen werde. Durch rückläufige Tourismuszahlen werden die Geigenbauschüler auch in dieser Hinsicht immer wichtiger. Hausherr Dr. Frederik Habel warf einen Blick zurück. 153 Jahre bestehe die Schule schon, die 1858 durch König Maximilian II. als „Unterrichts- und Musterwerkstatt“ gegründet wurde und ausschließlich am Obermarkt ihre Räume hatte. Von da an nahm die Entwicklung der Schule bis heute einen rasanten Verlauf; seit 2009 kann ein weiterer Fachbereich im Metallblasinstrumentenbau angeboten werden. Die Berufsschule besuchen zurzeit 90 und die Berufsfachschule 66 Schülerinnen und Schüler. Den Musikinstrumentenbau lernen 124 SchülerInnen, 32 den Musikfachhandel. 33 Lehrkräfte arbeiten mittlerweile an der Schule; eine Notwendigkeit angesichts der gestiegenen Schülerzahlen. Das Bauprojekt, das europaweit ausgeschrieben wurde und dem ein Architektenwettbewerb zugrunde lag, hatte ABP München mit Edgar Burian und Thomas Pfeiffer an der Spitze gewonnen. Im Zuge der geplanten Erweiterung verdoppelt sich die Unterrichtsfläche;  4,5 Millionen wird das Bauvolumen betragen. Kultusminister Spaenle sagte bereits jetzt sein Kommen zur Einweihung in ca. eineinhalb Jahren zu.

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