Jury entscheidet sich für "feuerrotwieblut"– Sieger des Drehbuchwettbewerbs "Bayern und Amerika" bei Filmfest in München gekürt

V.li.: Georg Büttel, Harald Helfrich, Petra Hebeisen-Unruh, Bürgermeister Thomas Schmid, Bettina Ricklefs (Leiterin Spiel-Film-Serie Bayer. Fernsehen), Dr. Michaela Haberlander (Drehbuchreferentin FFF Bayern), US-Generalkonsul Conrad Tribble und Produzent Quirin Berg. Foto: gapa Tourismus

Beim Empfang während des Filmfestes München dieser Tage wurden die Preisträger des Drehbuchwettbewerbs „Bayern und Amerika“ gekürt. Mit ihrem Drama „feuerrotwieblut“ bekam Petra Hebeisen-Unruh den ersten Preis. Der Plot fusst auf historischen Ereignissen in Garmisch-Partenkirchen von 1945 bis 1947.

Im Juni 2011 hatte der Markt Garmisch-Partenkirchen mit dem Generalkonsulat der USA und dem FilmFernsehFonds Bayern den Wettbewerb ausgeschrieben. Gerade anhand von Garmisch-Partenkirchen – nach dem zweiten Weltkrieg u.a. Recreation Area für die US-Streitkräfte und Sitz des Marshall Center – sind über das Verhältnis von Bayern und Amerikanern viele Geschichten zu erzählen. Verlangt waren ein Handlungsstrang und eine ausgearbeitete Dialogpassage zu einem abendfüllenden Spielfilm mit Bezug auf Garmisch-Partenkirchen. Die 30 Einsendungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA wurden von einer Jury begutachtet, darunter Georg Büttel (Künstlerischer Leiter des Kultursommers GAP) und der Farchanter Sebastian Bezzel, Schauspieler und Hauptdarsteller von „Schwere Jungs“, dem Siegerfilm des ersten Garmisch-Partenkirchner Drehbuchwettbewerbs. Drei davon wurden ausgewählt und bis Mitte Mai zu Drehbüchern ausgearbeitet. Platz 1: Das auf Fakten basierende Drama „feuerrotwieblut“ erzählt die Geschichte der charismatischen rothaarigen Zen- ta Hausner, die bis zu ihrer nie aufgeklärten Ermordung 1947 in Garmisch-Partenkirchen ein legendäres Lokal führt. Dort treiben Einheimische und amerikanische Soldaten dubiose Geschäfte. „Zenta Hausner ist ein ungewöhnlich starker Charakter. Das Milieu von GIs und ,Fräuleins’, flüchtigen Nazis, Schiebern und Agenten ist mit großer Sorgfalt recherchiert. Ein packender Stoff, eindrucksvolle Bilder und nuancierte Dialoge“, so die Jury. Platz 2: Annekathrin Langs Komödie „Frohsinn Joghurt“ handelt von einem Garmisch-Partenkirchner, der nach zwei Jahren in New York zurückkehrt und ein „Frozen-Joghurt-Café“ eröffnen will. Amerikanische Geschäftsideen treffen auf bayerische Mentalität. Platz 3: Harald Helfrichs Drama „Schneeregen“ ist die Geschichte einer Bäuerin, auf deren Hof sich 1945 der Bruder ihres gefallenen Mannes versteckt. Sie gerät in Konflikt zwischen Familie und ihrer Sympathie für einen US-Captain.

Meistgelesene Artikel

Unfall auf B2: 40000 Euro Schaden

Oberau - Die Autofahrer dachten heute Morgen, dass bestimmt die vielen Skifahrer den über zwei Kilometer langen Stau ausgelöst hätten. Dem war aber …
Unfall auf B2: 40000 Euro Schaden

Mit gestohlenem Auto davon

Wallgau - Ein 23-jähriger gebürtiger Rumäne mietete sich am Montag, 16. Januar, in einer Wallgauer Pension in der  Risser Straße ein. Er war in …
Mit gestohlenem Auto davon

Die kommenden Entwicklungen abwarten

GAP – Der gemeinsame Neujahrsempfang der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und des Marshall Centers hat Tradition und so traf man sich am Mittwoch …
Die kommenden Entwicklungen abwarten

Kommentare