Kurpark-Umbenennung gefeiert

Vor knapp 80 Jahren wurde der weltberühmte Schriftsteller Michael Ende in Garmisch-Partenkirchen geboren. Aus diesem Grund feiert die Marktgemeinde heuer das Michael Ende Jahr mit vielen Aktivitäten; einer der Höhepunkte war die Umbenennung des Kurparks Garmisch in Michael-Ende-Kurpark. Und damit ein weiteres Zeichen der Wertschätzung für den Schöpfer der „Unendlichen Geschichte“ in seinem Geburtsort.

Bürgermeister Thomas Schmid bestätigt: „Garmisch-Partenkirchen hat viele Facetten zu bieten, Michael Ende soll zu einem Synonym werden und das nicht nur im Kultursommer sondern 365 Tage im Jahr.“ Der Michael Ende Kurpark soll Stück für Stück zu einem „magischen, zauberhaften Garten“ werden, erklärte Georg Büttel, der künstlerische Leiter des Kultursommers und Vorsitzender der Phantastischen Gesellschaft. Die Linde, die Michael Ende 1990 im Kurpark gepflanzt hatte, ist der Ausgangspunkt, diesen Park zum Leben zu bringen und damit die Phantasie vieler Mensch anzuregen, ganz im Sinne des Autors. Anlässlich des Festaktes konnte ein von der Künstlerin Pe Hebeisen geschaffener Blauer Faun enthüllt werden. „In der griechischen Mythologie steht das Fabelwesen für Fruchtbarkeit, Lust, Ekstase und Poesie“, erzählt Büttel. Die Farbe Blau assoziiere „Sehnsucht und Gedankenfreiheit.“ Ehrengast der Veranstaltung war Roman Hocke, enger Freund und langjähriger Lektor des Schriftstellers, der extra aus Rom angereist war. Für Ihn ist die Linde, die Michael Ende einst pflanzte und die Umbenennung des Kurparks „ein Samenkorn, das buchstäblich gewachsen ist.“ Und weiter wachsen soll, um Endes Geburtsort zum Zentrum der Forschung und des Schaffens des Schriftstellers zu machen. Hocke verriet: „Ich habe mich bereit erklärt, meine Sammlung über Michael Ende als Dauerleihgabe für ein Michael Ende Museum in Garmsich-Partenkrichen zur Verfügung zu stellen.“ Mit der Dauerausstellung „Der Anfang vom Ende“ im Kurhaus Garmisch sowie dem nun so benannten Michael Ende Kurpark, ist der Anfang gemacht. Roman Hocke weiß: „Ende wollte etwas bewirken und war überzeugt, dass Kunst die Welt verändert.“

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