"Mittenwalder Geigenbau" – Neuer Bildband verbindet wissenswerte und unterhaltsame Fakten

Von links: Herbert Meider, Uwe Schubert und Franz Stoltefaut. Foto: Wehmeier

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KORNELIA WEHMEIER, Mittenwald – Zu den vier bereits im Hamburger Medien-Verlag Schubert erschienenen Büchern „Mittenwald-Krün-Wallgau“, „Naturparadies Oberes Isartal“ „Boten aus Stein – Alte Kirchen im Werdenfelser Land, Staffelsee und Ammergau“, „Lüftlmalerei an Isar, Partnach und Ammer“, gesellt sich nun ein weiterer Band „Mittenwalder Geigenbau – Damals und Heute“. Herausgeber ist der Markt Mittenwald. Frisch gedruckt und vorgestellt im Mittenwalder Geigenbaumuseum von den Autoren Franz Stoltefaut (Fotografie), Herbert Meider (Text) und Uwe Schubert vom Hamburger Medien-Verlag. Das 2005 generalsanierte und neukonzipierte Geigenbaubaumuseum, das „Schmuckstück – par excellence“ bot den passenden Rahmen für die Erst-präsentation des Buches, zu dem Bürgermeister Adolf Hornsteiner, Tourismusdirektor Klaus Ronge, der Leiter der Geigenbauschule Dr. Frederik Habel, Gemeinderäte, Geigenbauer und interessierte Gäste gekommen waren. Hornsteiner zollte dem Konzept des Buches seinen Respekt und empfand es als besondere Ehre, dass Verleger Uwe Schubert extra aus Hamburg zu dieser Premiere anreiste. „Aus der Vision von Geigenbauer Mathias Klotz 1683 sei nun 330 Jahre später Wirklichkeit geworden. Die Jahre dazwischen hätten gezeigt, was durch die handwerkliche Kunst zum Geigenbau und letztlich auch durch die Liebe zur Musik erreicht werden kann“. Verleger Uwe Schubert hat seine Liebe zu Mittenwald bereits vor 25 Jahren entdeckt, als er mit seinen Eltern und später mit seinen Kindern in Mittenwald Urlaub machte. Hier erwarb er seine erste Geige und und dadurch seien die ersten Kontakte zu den Bildband-Autoren geknüpft worden. Er liebe die Berge und er fühle sich hier wie zuhause. Für das neue Buch habe man sich oft getroffen und das Konzept besprochen, und das Resultat sei ja nun veröffentlicht und so hofft man auf wohlwollende Akzeptanz. Für Tourismusdirektor Ronge hat sich mit der Neuerscheinung eine Lücke geschlossen. Es sei kein reines Fachbuch, sondern durch die wunderbaren Fotos und den informativen Text eine unterhaltsame Lektüre. Der Leser erfährt nicht nur die Historie des Geigenbaus sondern auch etwas über den Ort Mittenwald. Das Buch kostet 19,90 Euro, hat 96 Seiten und 102 Abbildungen und ist im Alleinvertrieb in der Mittenwalder Tourist-Info erhältlich. Dem geneigten Bücherfreund und Leser könnte nach dem Durchblättern vom „Mittenwalder Geigenbau“ ein passender Vers einfallen: „Fehlt Dir, oh Mensch, die Harmonie in Deinem Innenleben, so wird Dich eine Symphonie zu seinen Höhen heben . . .“

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