Richard-Strauss-Festival rückt bis 17. Juni die berühmten Tondichtungen des genialen Komponisten in den Fokus

Eine Woche voll musikalischer Glanzpunkte

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Für Experten und Musikliebhaber: Die berühmten Tondichtungen von Richard Strauss versprechen ein glanzvolles Festival in Garmisch-Partenkirchen.

GAP – Jahr für Jahr treffen sich Musikfreunde in Garmisch-Partenkirchen, um den großen Komponisten Richard Strauss zu ehren. An diesem Samstag wird das diesjährige Festival eröffnet. Bis zum 17. Juni können sich Experten und Liebhaber auf ein spannendes Programm freuen.

Im Fokus des Festivals unter dem Titel „Von Narren und Weisen“ stehen – wie im vergangen Jahr auch – die Tondichtungen des großen Komponisten. Hat man im vergangenen Jahr entdecken können, dass schon der junge Strauss frühe Meisterschaft bewiesen hat, „so folgen nun die berühmten, zu Recht beliebten musikalischen Leckerbissen“, wie Intendantin des Festivals, Ks. Brigitte Fassbaender, betont. „Till Eulenspiegels lustige Streiche“, das musikalische Denkmal für den liebenswerten Schelm und „Don Quixote“, die Hommage an die bekannte Romanfigur der Weltliteratur, spiegeln das Motto: „Von Narren und Weisen“.

Gleich der Eröffnungsabend am 11. Juni verspricht ein Höhepunkt des Festivals zu werden: Die Essener Philharmoniker bieten im Olympia-Eissportzentrum eine konzertante „Elektra“. Auch das erste Orchesterkonzert am Sonntag, 12. Juni, wird ein Hochgenuss, wenn die Essener Philharmoniker unter der Leitung von Tomaš Netopil im Olympia-Eissportzentrum „Also sprach Zarathustra“, eine der berühmtesten Kompositionen der Musikgeschichte und „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ darbieten. Das Orchesterkonzert II am 16. Juni im Kongresshaus bietet mit der Symphonie in d-Moll ein beeindruckendes Werk von Richard Strauss aus der Zeit vor seinen Tondichtungen. Das Meisterwerk „Don Quixote“ schließlich erklingt im Rahmen des dritten Orchesterkonzerts am Freitag, 17. Juni, im Olympia-Eissportzentrum – es spielt die Slowakische Philharmonie Bratislava. Der gefeierte Cellist Daniel-Müller Schott stellt dabei seine Virtuosität unter Beweis. Im weiteren Programm finden sich ein Meisterkurs (geleitet von Ks. Edita Gruberova), moderierte Künstlergespräche, ein rezitativer „Melodramenabend“ mit Ks. Brigitte Fassbaender und eine Lesung „Vater und Sohn“, mit Dr. Christian Strauss und Prof. Dr. Alexander Strauss, aus dem Briefwechsel zwischen Franz Strauß und Richard Strauss (13. Juni). Ein Flyer mit der Programm­übersicht liegt auf – Karten für die Veranstaltungen gibt es u.a. auch bei uns.

Von Ilka Trautmann

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