George C. Marshall Center und Marktgemeinde stellen sich mit Zuversicht den Herausforderungen des Jahres

Gemeinsamer Neujahrsempfang

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Bürgermeisterin Dr. Sigrid Meierhofer mit Gatte Dr. Johann Meierhofer und Direktor Keith W. Dayton mit Gattin Carol.

GAP – Das Gebirgsmusikkorps umrahmte mit beschwingten Klängen den Neujahrsempfang im Kreisort, den auch in diesem Jahr das George C. Marshall Center und die Marktgemeinde gemeinsam ausrichteten. Für Dr. Sigrid Meierhofer war es eine Premiere, denn als Bürgermeisterin richtete sie erstmals ihre Neujahrswünsche an die Gäste dieser Traditionsveranstaltung. Große Aufgaben stehen auch 2015 vor der Marktgemeinde.

Die Bürgermeisterin bedankte sich deshalb bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die den Asylbewerbern im Landkreis mit Herzlichkeit begegnen und vielfach auch aktiv die Arbeit der Behörden unterstützen. Der enger werdende finanzielle Spielraum der Kommune kennzeichnete ihre weitere Rede. Der Markt muss sparen, leider auch bei freiwilligen Leistungen, „doch Häuser und Grundstücke zu verkaufen, nur um einen ausgeglichenen Haushalt aufstellen zu können, ist für mich keine Option“, betonte Meierhofer. Sie bedankte sich bei den unzähligen ehrenamtlichen Kräften in den verschiedenen Ortsvereinen und Verbänden, ohne deren Engagement viele sportliche, kulturelle und soziale Angebote nicht möglich wären. Wichtige Vorhaben in Garmisch-Partenkirchen (Sanierung Kongresshaus, Erschließung des Bahnhofsgeländes, Gewerbegebiet im Norden) stellte Meierhofer vor. Mit einem „Packen wir’s an“ gab sie dann das Wort an Generalleutnant a.D. Keith W. Dayton weiter. Als Direktor des deutsch-amerikanischen Zentrums für Sicherheitsstudien freute er sich, dass man angesichts der stabilisierten finanziellen Situation in den Vereinigten Staaten keine Sorgen mehr um das Überleben des renommierten Instituts haben muss. Über 800 Kursteilnehmer werden in diesem Jahr erwartet, „wir haben einen vollen Kalender im Bereich Auswärtige Programme und bei den Alumni-Veranstaltungen“, stellte Dayton fest. Mit dem deutschen Verteidigungsministerium steht man außerdem in Verhandlungen, um die gemeinsame Vereinbarung zu überarbeiten, die in den vergangenen 20 Jahren Grundlage der Partnerschaft war;  u.a. soll der deutsche Einfluss auf die Aktivitäten des Marshall Centers wachsen. Zur Unterstützung des G7-Gipfels im Juni werden auch Teile der deutsch-amerikanische Einrichtung zur Verfügung gestellt. „Bis dahin liegt viel Arbeit vor uns, aber ich bin zuversichtlich, dass es ein großer Erfolg sein wird . . . und wie viele von Ihnen werden wir froh sein, wenn der Gipfel vorbei ist“, gab Dayton ohne Umschweife zu und erntete dafür breite Zustimmung.

Von Ilka Trautmann

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