Panoramakino am Gipfel – Ruhebänke laden am Kranzberggipfel zu einmaligem Rundumblick ein

Am Kranzberggipfel kann man auf neuen, bequemen Ruhebänken eine einmalige Aussicht genießen. Foto: Klaus Ronge

Es sind wohl die Kranzberggeister, die um den 1391 Meter hohen Gipfel herumschwirren und den Wanderer einladen, sich auf einer der 15 neuen Ruheliegen des „Panoramakinos Kranzberggipfel“ zu erholen, den Blick schweifen und die Seele baumeln zu lassen. Wie Bürgermeister Adi Hornsteiner bei der offiziellen Einweihung anlässlich der Generalsanierung des Hauptwanderweges zum Kranzberggipfel feststellte, sei dies ein ganz besonderer Tag. Seine Begleiter, Regierungsdirektor Dr. Helmut Steininger von der Wirtschaftsförderung Oberbayern, Jürgen Dollinger (Baumaßnahmen), Tourismusdirektor Klaus Ronge und die Vertreter des Bauamtes Heinz Stieglmeier, Hannes Kofler und Jochen Neuner, konnten dem bedenkenlos zustimmen.

Der Weg zum Kranzberg ist einer der wichtigsten Wanderwege im Gemeindebereich Mittenwald, denn er ist auch Zubringer für das gesamte Streckennetz vom Hohen Kranzberg bis hin zum Lauter- und Ferchensee. Die historische, teilweise steile Wegeführung war durch die starken Wasserausspülungen unterhöhlt und der eingebaute Asphalt aufgrund von Alter, Frost und Niederschlägen nicht mehr tragfähig. Die Wegeschäden hatten sich so verschlechtert, dass die 2,7 Kilometer lange Strecke mit 360 Metern Höhenunterschied vom Mittenwalder Bauhof nun saniert und wieder hergestellt wurde. Im Zuge der Arbeiten wurden auch zehn Infotafeln mit Texten und Grafiken zu besonderen Höhepunkten und Naturhinweisen am Wegrand aufgestellt. Jetzt kann sich der interessierte Wanderer über die „Klimatischen Einflüsse“, über die exakte Flurbezeichnung oder den einstigen Anbau von Gerste orientieren. Die Tafeln „Buchenwald“ erklären die Heimweideflächen von ca. 20 ha für Rinder vom Ortsteil Gries und „Oumasen­gricht“ bedeuten Ameisenhaufen, aus denen früher Ameiseneier und Larven als Futter für die Singvögel der Geigenmacher entnommen wurden. Eine weitere Tafel trägt die Bezeichnung „Fuchsstadale“ und bezeichnet eine steile Wegstrecke, die man auch heute noch „g’fuxt“ nennt. Zwei überdachte Aussichtsplätze laden zum Verweilen und schützen vor Regen. Gefördert und unterstützt wurde die Kranzbergwegesanierung durch die regionale Wirtschaftsförderung der Regierung von Oberbayern mit 76000 Euro, das sind 45 Prozent der Gesamtkosten. Auch die Info-Tafeln wurden durch das Ministerium gefördert. Das „Panoramakino Kranzberggipfel“ und die bequemen Ruhebänke waren eine Idee von Tourismusdirektor Klaus Ronge. Der Gast und Wanderer genießt hier einen 360 Grad Rundumblick und die große Freiheit, weit ins Land zu schauen.

Meistgelesene Artikel

Unfall auf B2: 40000 Euro Schaden

Oberau - Die Autofahrer dachten heute Morgen, dass bestimmt die vielen Skifahrer den über zwei Kilometer langen Stau ausgelöst hätten. Dem war aber …
Unfall auf B2: 40000 Euro Schaden

Die Ski-Elite zu Gast

GAP – Der Schnee ist da, genau pünktlich, wenn die besten Skifahrerinnen und Skifahrer der Welt in den kommenden Tagen bis Ende Januar in …
Die Ski-Elite zu Gast

Die kommenden Entwicklungen abwarten

GAP – Der gemeinsame Neujahrsempfang der Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen und des Marshall Centers hat Tradition und so traf man sich am Mittwoch …
Die kommenden Entwicklungen abwarten

Kommentare