Pläne zum Kongresshaus diskutiert – Gemeinderat beschäftigte sich im Rahmen einer Sommerklausur mit der Ortsentwicklung

Vor wenigen Tagen fand der zweite Teil der Sommerklausur zur Ortsentwicklung in Garmisch-Partenkirchen statt. Über drei Stunden saßen die Gemeinderatsmitglieder auch diesmal beisammen, um verschiedene Projekte und Maßnahmen zu diskutieren. Gegen Ende gelang es, gemeinsame Leitlinien für die Vorbereitung künftiger Grundsatzbeschlüsse durch die Verwaltung zu erarbeiten.

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam und in angenehmer Atmosphäre diese weiteren und wichtigen Schritte erarbeitet haben, um unseren Ort zukunftsorientiert entwickeln zu können. Die Verwaltung wird diese Punkte nun entsprechend der von den Gemeinderatsmitgliedern gesetzten Prioritäten weiter verfolgen und bearbeiten“, kommentierte Erster Bürgermeister Thomas Schmid diese Klausur. Ein Einvernehmen gibt es insbesondere zu folgenden Punkten: Wannerweg und sonstige Bahnbrachen: Der Wannerweg am Bahngelände soll in Richtung einer Mischnutzung aus familiengerechtem Wohnen und Arbeiten weiterent- wickelt werden. Dabei waren alle Diskussionsteilnehmer der Meinung, dass zudem in Richtung eines Handwerkerhofs sowie Kinderbetreuung geplant werden soll. Ebenso soll eine Verlegung der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG weiter verfolgt werden. Olympia-Eissportzentrum und Alpspitz-Wellenbad: Dass sich beim derzeitigen Zustand der beiden Einrichtungen unbedingt etwas ändern muss, war allen Gemeinderatsmitgliedern klar. Ob dies durch eine (Teil-)Sanierung oder einen (Teil-)Abbruch und Neubau geschehen soll, „bedürfe aber noch weiterer Prüfungen“, hieß es nach der Klausur. Das Projekt Bürgerhaus an der Krankenhausstraße soll ebenso wie der Hotelneubau am Standort Bichlerhof weiter verfolgt werden. Beim Tagesordnungspunkt zum Standort des Kongresshauses und zu einem 5-Sterne-Hotel gingen die Meinungen auseinander. Schon im Vorfeld war mehrmals darüber diskutiert worden. Im Zuge einer Sanierung des Kongresshauses wird überlegt, ein neues Kongresshaus zwischen die St. Martin-Straße und das Eisstadion, in die sogenannte touristische Sonderzone, zu verlegen und um einen Hotelkomplex zu erweitern. Auf der Fläche, die so am Richard-Strauss-Platz frei würde, könnte dann in ein 5-Sterne-Hotel investiert werden. Bei einer Abstimmung sprach sich jeweils eine Mehrheit für diese Pläne aus. Wie die Finanzierung für diese Variante aussehen könnte, ist allerdings offen, denn noch diskutierte man über Ansätze – Entscheidungen sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht getroffen.

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