Präventionsveranstaltung "Pokémon Go" in Rosenheim

Goldene Pyramide wird geöffnet

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Die „Goldene Pyramide“ ist das Gebäude des Polizeipräsidiums und wird als ein Pokéstop bezeichnet.

GAP/Rosenheim - Zur Zeit ist es wie verhext - alle starren auf ihr Smartphones und spielen nur das eine Spiel - Pokemon Go. Mit Pokémon Go für iPhone und Android-Geräte reisen Spieler zwischen der echten und der virtuellen Welt der Pokémon hin und her. Mit Pokémon Go kann man in einer völlig neuen Welt nach Pokémons suchen – und zwar in seiner eigenen. Ob auf dem Marienplatz, auf der Zugspitze und am Richard-Strauss-Platz - sie sind überall.  

Pokémon Go basiert auf der „Real World Gaming“-Plattform von Niantic und verwendet echte Standorte, um Spieler dazu zu ermutigen, überall in der echten Welt auf die Suche nach Pokémon zu gehen. Mit Pokémon Go durchsuchen Spieler die Welt nach mehr als 100 verschiedenen Arten von Pokémon, die sie einfangen können. Das Spiel ist in aller Munde. Über die Risiken wird aber nicht gesprochen.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd wird daher kommenden Freitag 22. Juli, ab 13.30 Uhr eine bislang einzigartige Präventionsveranstaltung zum Thema „Pokémon Go" durchführen. Es ist nämlich selbst ein kleiner Teil des Spiels, als „Goldene Pyramide“ zeichnet das Gebäude einen so genannten Pokéstop ab. Vorrangig für Spieler, aber auch Eltern, Lehrer und Interessierte werden wir eine Veranstaltung abhalten, bei der wir am Freitag ab 13 Uhr unser Tor an der Kaiserstraße in Rosenheim öffnen werden und um 13.30 Uhr mit dem eigentlichen Event starten.

Momentan sind viele von dem weltweiten Hype schlichtweg überfordert. Dies haben wir zum Anlass genommen Hilfestellung in der Bewertung und dem Umgang mit dem Spiel zu leisten, sowie auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Nach einer kurzen Einführung wird es den Spielern ermöglicht, direkt am Fuße der „Goldenen Pyramide“, im eigentlichen Sicherheitsbereich des Polizeipräsidiums, ihre Pokémon zu fangen. Extra zu diesem Zweck werden wir eine Stunde lang in dem Spiel ein „Lockmittel“ benutzen, um möglichst viele der kleinen Wesen zu ködern. Weiterhin wird es den Spielern ermöglicht, ihre Handys aufzuladen. Ladegeräte sind allerdings selbst mitzubringen.

Die Kolleginnen und Kollegen der Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Social Media, Jugendbeamte, Prävention und Cybercrime sind vor Ort. "Wir setzen hier auf einen kommunikativen Dialog und wollen dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Spiel erreichen", sagte Fabian Bernhardt vom Bereich Social Media.

Von Alma Jazbec

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