Fahrrad-Kurier gefunden - Ab nach Mailand

Ein Radl für Asia

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Asia liebt ihr Lastenrad und freut sich über schöne, lange Spazierfahrten.

GAP - Einige von unseren Lesern erinnern sich noch bestimmt an den Aufruf, den Birgit Reiser und ihre Freundin Sabine Kremer über den Kreisboten gestartet hatten. Sie wollten ein Lasten-Fahrrad nach Monza, in der Nähe von Mailand, bringen, um die alleinerziehende Mama Michela zu unterstützen. Nun erreichte uns eine richtig tolle Nachricht.

Das Fahrrad ist in Italien! "Der Online Aufruf hat auf alle Fälle was gebracht. Vor ein paar Tagen bekam ich einen Anruf von Bernd Angerer, Geschäftsführer der Thilo Spedition aus Rohrbach, Landkreis Pfaffenhofen. Er hatte sich sofort bereit erklärt, einem seiner Trucks das Lastenfahrrad mitzugeben. Nach ein paar wenigen Mails, für den Datenaustausch, wurde vor kurzem von seinem Fahrer und meine Freundin Sabine ein Übergabetermin und Ort vereinbart. Das Radl wurde verladen und ist nun mittlerweile auch schon in Italien bei Michela und ihrer Tochter Asia", erzählte Birgit Reiser.

Das wäre aber nicht zu Stande gekommen, hätte Ralf Eisenreich nicht unseren Aufruf online gelesen. Er informierte seinen Chef, Bernd Angerer, über die Geschichte. Er wollte das Rad mit nach Italien nehmen, da er als Speditionsfahrer sowieso dahin fährt. Gesagt, getan.

Lebenswertes Leben ermöglichen

Michela hat eine schwer behinderte Tochter. Asia ist neun Jahre alt und kam durch einen Ärztefehler zu ihrer schweren Behinderung. Ihre Mama möchte für ihre Tochter das Bestmögliche tun, um ihr ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Dazu würden auch Ausflüge mit dem Fahrrad zählen.

Heute fahren Mutter und Tochter mit dem Rad zu Ausflügen, zum Einkaufen oder einfach so durch ihre schöne Heimat. Und manchmal kommt auch der Opa der kleinen Asia mit. Es macht das Leben der Kleinen schöner und sie freut sich sichtlich, wenn sie auf Tour gehen darf. "Mille Grazie", hieß es aus Mailand.

Ein glückliches Ende dank einiger Beteiligten, die keine Kosten und Mühen auf sich genommen haben. Da kann man nur "Danke" sagen. "Viel Freude und Hilfsbereit bei allen Beteiligten haben dazu beigetragen, dass auf eine schnelle, unkomplizierte Art und Weise, Mutter und Tochter in Italien geholfen werden konnte", sagte Reiser.  

Von Alma Jazbec

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