Drei Personen verletzt

Schlauchboot auf der Loisach gekentert

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Die Kreiswasserwacht war sofort vor Ort um zu helfen.

GAP - Am Samstag, gegen 11 Uhr, startete eine Gruppe von 39 Personen, von Farchant aus, die Loisach mit fünf Schlauchbooten zu befahren. Zwischen der Biogasanlage und Furt konnten zwei der fünf Schlauchboote einem quer im Wasser liegenden Baum nicht rechtzeitig ausweichen und kenterten. Drei der verunfallten Schlauchbootfahrer mussten verletzt ins Krankenhaus nach Garmisch-Partenkirchen verbracht werden.

Der Größte Teil konnte sich selbst ans Ufer retten. Eine Person galt Zeitweise als vermisst. "Besonders hartnäckig war es die genaue Einsatzstelle zu finden und die genaue Personenanzahl auszumachen", so der Einsatzleiter der Wasserwacht, Sandro Leitner. Insgesamt 18 Personen wurden durch die Wasserwacht und den Rettungsdienst gesichtet. Drei Personen mussten ins Krankenhaus transportiert werden. Die anderen Personen wurden leicht unterkühlt zu einer eingerichteten Betroffenensammelstelle ins Feuerwehr Gerätehaus Farchant geshuttelt. Hier wurden die Personen nochmals Ärztlich gesichtet, registriert und durch den BRK Betreuungsdienst sowie den Kriseninterventionsdienst betreut. Da es lange nicht klar war ob, definitiv alle Personen aus dem Wasser sind wurde die Loisach von Farchant bis Eschenlohe durch die Wasserwachten abgesucht. Auch der Rettungshubschrauber Christoph Murnau unterstütze die Suche aus der Luft. Die Feuerwehren besetzten die Brücken der Loisach bis einschließlich Achrain. Laut dem Einsatzleiter Wasserrettung lief die Zusammenarbeit aller Beteiligten Organisationen reibungslos.

Neben der Wasserwachten aus Grainau, Krün-Wallgau und Murnau waren auch der Einsatzleiter Wasserrettung der Kreiswasserwacht Garmisch-Partenkirchen, Die Sanitätseinsatzleitung, mehrere Schnelleinsatzgruppen des BRK aus dem Landkreis sowie der BRK-Betreuungsdienst, Rettungsdienst und Kriseninterventionsdienst im Einsatz. Auch die Feuerwehren Farchant, Oberau, Eschenlohe, Ohlstadt und Murnau, wie auch die Kreisbrandinspektion unterstützen diesen Einsatz. Die Polizeiinspektion Garmisch unterstütze diesen Einsatz mit mehreren Steifen.

Von Alma Jazbec

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