Bedarfsgerechte Versorgung an den Grund- und Mittelschulen bei leicht gestiegenen Schülerzahlen

Alles klar für den Schulstart

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Schulamtsleiterin Gisela Ehrl und ihr Kollege Schulrat Markus Köpf sind mit der Unterrichtsversorgung an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis zufrieden und wünschen allen Lehrkräften und Schülern einen guten Start. Besonders aufregend wird der für die 668 ABC-Schützen in unserem Landkreis.

Landkreis – Pünktlich zum Start ins neue Schuljahr informierte das Staatliche Schulamt in Garmisch-Partenkirchen über die Unterrichtsversorgung an den Schulen im Landkreis. Bei leicht gestiegenen Schülerzahlen (27 mehr) sind die Grund- und Mittelschulen „bedarfsgerecht mit Lehrerstunden versorgt“, stellt Schulamtsleiterin Gisela Ehrl fest. Gesondert zugewiesene Lehrerstunden fördern vor allem die kleinen Schulen.

Neben dem Pflichtunterricht stehen den 20 Grundschulen im Landkreis 190 zusätzliche Lehrerstunden zur Verfügung, die für den zusätzlichen Förderunterricht Deutsch sowie Inkulsionsmaßnahmen (4 Prozent der Schüler benötigen diesen besonderen Förderbedarf) genutzt werden. Die jahrgangskombinierten Klassen an den Grundschulen sind in unserem Landkreis Normalität, so können die vielen kleinen Grundschulen fortgeführt werden. Die Zahl der Schulanfänger ist leicht gestiegen: Heuer wurden 668 ABC-Schützen eingeschult, im Vorjahr waren es 650. Der Klassendurchschnitt in der Grundschule liegt bei 21,3 und in der Mittelschule bei 20,5 und damit genau im Bayerndurchschnitt.

Eine große Herausforderung ist nach wie vor die steigende Anzahl von Schülern mit nicht deutscher Erstsprache. Aktuell sind 192 Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen in den Klassen der Grund- (101) und Mittelschulen (91). Zur Deutschförderung wurden dem Schulamt in diesem Jahr 124 Lehrerstunden zugewiesen. „Damit können wir zahlreiche Maßnahmen und Projekte zur Sprachförderung oder auch zur Alphabetisierung durchführen“, sagt Schulrat Markus Köpf, der an dieser Stelle auch die große Zahl an Sprachpaten hervorhebt, die die Schulen hierbei ehrenamtlich unterstützen.

t der Ausbau der Ganztagsschulangebote. Die Formen sind vielfältig und reichen von der verlängerten Mittagsbetreuung, über die sog. gebundenen Ganztagsklassen bis zur offenen Ganztagsbetreuung (erstmals auch an den Grundschulen). Die Eltern können hier sehr flexibel das richtige Angebot für ihr Kind wählen, auch die klassische Hortbetreuung gibt es noch. „Unsere Schulen sind hier sehr bemüht, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Das gilt auch für die Umsetzung spezieller Programme, z.B. SINUS an den Grundschulen oder bei den Lehrerfortbildungsmaßnahmen für die Mittelschulen“, betont Gisela Ehrl.

t der Ausbau der Ganztagsschulangebote. Die Formen sind vielfältig und reichen von der verlängerten Mittagsbetreuung, über die sog. gebundenen Ganztagsklassen bis zur offenen Ganztagsbetreuung (erstmals auch an den Grundschulen). Die Eltern können hier sehr flexibel das richtige Angebot für ihr Kind wählen, auch die klassische Hortbetreuung gibt es noch. „Unsere Schulen sind hier sehr bemüht, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Das gilt auch für die Umsetzung spezieller Programme, z.B. SINUS an den Grundschulen oder bei den Lehrerfortbildungsmaßnahmen für die Mittelschulen“, betont Gisela Ehrl.

Von Ilka Trautmann

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