Ein "Wir"-Gefühl für den ganzen Landkreis

Wollen ein starkes „Wir“-Gefühl im Landkreis: (v.li.) Vizelandrat Anton Speer, Florian Möckl (Vorsitzender Gewerbeverband GAP), Landrat Harald Kühn und Josef Albert Schmid (JWS). Foto: Goebel

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ELISABETH GOEBEL, Landkreis – Die Botschaft der Regionalausstellung „W.I.R. in Werdenfels“ ist klar und erfrischend anders. Zum einen soll die Messe Plattform sein für Wirtschaft, Information und Region. Zum anderen will die „W.I.R.“ näher an die Menschen rücken. Sie will ein identitätsstiftendes Wir-Gefühl im Landkreis fördern und stärken. Dieses Gemeinschaftsdenken sollen 250 Landkreisbürger verkörpern, die ihr Porträt für das Werbeplakat der „W.I.R.“ zur Verfügung stellen. In den kommenden Wochen werde die Aktion angepackt, sagt Josef Albert Schmid von der Messe- und Ausstellungsorganisation JWS. „Das WIR-Plakat wird im gesamten Land- kreis verteilt. Das ist dann natürlich ein toller Effekt, wenn Menschen aus allen Landkreisecken sich darin wieder finden“, findet Schmid, der dieses Projekt mit Landrat Harald Kühn und Vertretern der Messeorganisation dieser Tage vorgestellt hat. Mitmachen kann jeder und wer es auf das Plakat geschafft hat, bekommt als Dankeschön eine Dauereintrittskarte für die „W.I.R.“. Infos dazu gibt es unter www.wir-in-werdenfels.de. Damit kommt die „W.I.R.“ ganz anders daher als ihr Vorläufer „GAP expo“. Neu sind auch Darstellung und Organisation der Regionalmesse, die vom 2. bis 5. November im Michael-Ende-Kur- park in Garmisch-Partenkirchen stattfindet und nicht mehr am Hausberg wie bisher. Im Fokus stehen die Besonderheiten jeder einzelnen Region, weshalb die Ausstellung sich an den vier Talschaften (Zugspitzland, Ammergauer Alpen, Oberes Isartal, Blaues Land) orientieren wird. „Es war uns wichtig, die Talschaften im einzelnen kompakt vorzustellen, weil viele gar nicht genau wissen, was jede Region zu bieten hat“, erklärt Schmid. Dazu wurde eigens ein Messebeirat gegründet, bestehend aus Vertretern aller Talschaften, die gemeinsam Po- tentiale ausschöpfen und Entwicklugen der Regionen beobachten. „So ein Beirat ist natürlich ein dichtes Netzwerkbündel, das schnell Drähte vermittelt und Doppelarbeit er- spart“, berichtet Florian Möckl, Vorsitzender des Gewerbeverbandes GAP. Möckl rechnet wieder mit vielen Ausstellern. „Es werden bestimmt wieder um die 220 sein“, schätzt er. Besonders freut er sich im Rahmen der Euregio-Förderung Nachbarn aus Tirol (Außerfern-Reutte) als grenzüberschreitende Aussteller zu begrüßen. Einen großen Teil der Messe wird zudem das Thema eGAP einnehmen. Mehr zur „W.I.R.“ erfahren Sie auf unseren Sonderseiten rechtzeitig vor dem Start der Regionalmesse.

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