"Wir wollen aufsteigen" – Bundestrainer Ernst Höfner will in die höchste Spielklasse

Bundestrainer Ernst Höfner will unbedingt den Aufstieg in die höchste Klasse schaffen. Foto: Sehr

Es ist angerichtet: Nachdem die Deutsche U20-Nationalmannschaft sich eine Woche lang in Füssen auf die Titelkämpfe vorbereitet hat, beginnt das Turnier am Sonntag in Garmisch-Partenkirchen, bei dem das Deutsche Team um den Aufstieg in die höchste Spielklasse kämpft. Im vergangenen Jahr stieg die Deutsche Mannschaft bei den Titelkämpfen in Buffalo und Niagara Falls aus der Weltgruppe ab. Damit wechselten sich seit 2002 immer Auf- und Abstieg ab. Nun gibt es ein neues Reglement: Es gibt ab sofort nur noch einen Auf- und einen Absteiger, zuvor waren es jeweils zwei.

Hier ein Überblick über die Deutschen Konkurrenten: Bei der Heim-WM im vergangenen Jahr in Babrujsk verpasste Weißrussland den Aufstieg in die Top-Divison nur knapp durch eine 1:3-Niederlage im letzten Spiel gegen Lettland. Auch in den beiden Jahren zuvor waren sie nahe am Aufstieg dran. Sie zählen zum erweiterten Favoritenkreis. Die Österreicher spielten ein tolles Turnier vor einem Jahr in Slowenien. Sie feierten vier Siege und verloren nur gegen die Gastgeber. Durch diese Niederlage verpassten sie den direkten Wiederaufstieg in die Topgruppe. Mit einigen Fans im Hintergrund ist den Österreichern der Aufstieg auch in Garmisch-Partenkirchen zuzutrauen. Bei der Heim-WM im vergangenen Jahr in Bled verpasste Slowenien den Aufstieg in die Top-Divison nur ganz knapp. Am Ende waren sie punktgleich mit Dänemark, doch der schlechtere direkte Vergleich gab den Ausschlag für die Nordeuropäer. Jetzt soll es mit dem Aufstieg klappen. Als Gruppendritter bei den vergangenen Weltmeisterschaften der Division I qualifizierte sich Großbritannien gerade noch für die WM in Garmisch-Partenkirchen. Sie sind der große Außenseiter, das Ziel ist der Klassenerhalt. Zusammen mit der deutschen Mannschaft stieg Norwegen bei den vergangenen Titelkämpfen aus der Top-Division ab. Zuletzt konnte die deutsche Mannschaft Norwegen beim Vier-Nationen-Turnier im slowakischen Púchov mit 4:1 schlagen. Die Norweger sind der wohl härteste Konkurrent um den Aufstieg, auch sie haben einige Spieler im Kader, die in Nordamerika aktiv sind. Vor dem Beginn des Turniers hat sich Titus Fischer vom KREISBOTEN mit Bundestrainer der deutschen U20-Mannschaft Ernst Höfner unterhalten. Herr Höfner, wie lautet das Ziel für die Weltmeisterschaften? Ernst Höfner: Wir haben uns sehr gut vorbereitet und wollen unbedingt aufsteigen. War es möglich, dass alle Spieler, die derzeit in Nordamerika aktiv sind, auch zur Mannschaft stoßen? Höfner: Nein, Tom Kühnhackl ist wegen seiner Sperre auch für die WM nicht spielberechtigt und Dominik Bittner ist für die ersten drei Spiele gesperrt, da machte es keinen Sinn, ihn zu nominieren. Sie haben aktuell zwei Torhüter und 19 Feldspieler im Kader nominiert. Warum haben Sie noch eine Stelle freigelassen? Höfner: Ich haben nur sieben Verteidiger und zwölf Stürmer nominiert, da man, falls sich ein Feldspieler verletzt, nicht mehr nachnominieren darf. Anders ist es bei den Torhütern, da dürfte man noch einen nachnominieren. Nach einem oder zwei Spielen werde ich dann die 20. Stelle im Feld auch besetzten. Das haben wir bei der vergangenen WM auch so gemacht, damals hatte sich Norman Hauner zu Beginn des Turniers die Hand gebrochen und wir konnten noch reagieren. Wen sehen Sie denn als die größten Konkurrenten um den Aufstieg? Höfner: Wir denken von Spiel zu Spiel und zunächst erst einmal nur an Weißrussland. An einem guten Tag kann uns jede Mannschaft schlagen, auch wenn nicht jedes Team das Potential zum Aufstieg hat. Wir müssen über die fünf Partien konstant gut spielen, um den Aufstieg zu schaffen.

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