Kultusminister Spaenle gratuliert Marktoberdorfer Gymnasium zum 50. Geburtstag

Festakt zum Jubiläum

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Offiziell überreichte Baudirektorin Cornelia Bodenstab den „Schlüssel“ für Sanierung und Erweiterung des Marktoberdorfer Gymnasiums an Schulleiter Wilhelm Mooser. Zahlreiche Ehrengäste gratulierten beim feierlichen Festakt der Schulfamilie am vergangenen Freitag.

Marktoberdorf – Eine kurzweilige und gut besuchte Veranstaltung war der Festakt zum 50-jährigen Jubiläum des Gymnasiuns Marktoberdorf. Zu den Gästen zählte niemand geringerer als Kultusminister Ludwig Spaenle, auch waren viele ehemalige Schüler mit sichtlich guten Erinnerungen an ihre Schulzeit gekommen.

Mit Paukenschlägen und Fanfaren eröffnete die Bigband des Gymnasiums Marktoberdorf den feierlich angekündigten Festakt zum 50-jährigen Jubiläum am vergangenen Freitag. Damit schien dem Pathos der festlichen Stunde Ehre genug gezollt, denn familiär und herzlich hieß Schulleiter Wilhelm Mooser hernach die rund 150 Ehrengäste willkommen. 

Ganz herzerfrischende Unterstützung fand er dabei in dem zwölfjährigen Internatsschüler Florian, mit dem Mooser ein heiteres Lehrer-Schüler-Zwiegespräch entspann. So begrüßten sie im Wechsel und nicht ohne schelmisches Augenzwinkern ob des großen Moments zunächst Kultusminister Ludwig Spaenle sowie Vertreter des Staatsministeriums aus München, den Landtagsabgeordneten Paul Wengert wie auch die Geistlichen der drei Religionen in Marktoberdorf, Kaplan Stefan Finkl, Pfarrer Klaus Dinkel und Imam Ismail Senkul. Ebenso waren zahlreiche aktive und ehemalige Lehrkräfte der Schule, Vertreter des Elternbeirats, die Klassensprecher und vor allem der erste, beinahe komplett anwesende Abiturjahrgang des Hauses von 1963 gekommen. 

Der Abschluss der dreijährigen Umbaumaßnahmen, eine energetische Komplettsanierung und die Erweiterung der Nutzungsräume um 1000 m² gab mehrfach Anlass zur Feierlaune. Eine stattliche Bausumme von über 17 Millionen Euro aus verschiedenen staatlichen Töpfen war in die Marktoberdorfer Einrichtung geflossen. Kultusminister Spaenle hob daher die Besonderheit der Institution hervor, die musischen Aktivitäten, die weit über Landkreisgrenzen hinausstrahlten und das brillante naturwissenschaftliche Profil. Man spüre die Verbundenheit der Schüler mit ihrer Lehranstalt, so Spaenle. „Um den gemeinsamen Geist dieser Schulfamilie ist mir nicht bang“, sagte der Minister, der sichtlich beeindruckt war von der selbstbewussten Vorstellung des jungen Florian. 

Viele Schülerstimmen bereicherten dann das Festprogramm. In einem kurzweiligen Trailer ließ der Arbeitskreis Film die Bauphase Revue passieren. Der Doku-Thriller, der „das schwierigste Bauvorhaben aller Zeiten vom größten Paten der Stadt“ beauftragen ließ, entlockte viel Gelächter und würdigte auf sehr humorvolle Weise alle Personen, die sich am „Wandel der Schule“ verdient gemacht hatten. Nach der Weihe des Erweiterungsbaus durch die Geistlichkeit folgten ein gemeinsames Lied sowie die Eröffnung des Buffets, vorbereitet von der Internatsküche der Schule und reich an bayerischen Schmankerln. Ein Festakt mit Bodenhaftung eben. von Angelika Hirschberg

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