Fachmarktzentrum: Investor bessert Pläne nach

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Noch immer ist keine Baugenehmigung bezüglich des geplanten Fachmarktzentrums im Forettle in Kaufbeuren erteilt worden.

Kaufbeuren – Noch immer ist keine Baugenehmigung bezüglich des geplanten Fachmarktzentrums im Forettle in Kaufbeuren erteilt worden. Am Montag, 9. November, wollte der Berliner Investor verbesserte Pläne vorlegen.

Vor allem die Fassadengestaltung wurde zuvor stark von Seiten der Stadtverwaltung bemängelt, da sie nicht dem Bebauungsplan und dem Durchführungsvertrag entsprachen. 

Wie Kaufbeurens Stadtplaner Manfred Pfefferle auf Anfrage erklärte, wollte der Berliner Investor am Montag seine überarbeiteten Pläne der Stadtverwaltung zukommen lassen. Pfefferle geht davon aus, dass vor allem die umstrittene Fassadengestaltung dann den Vorgaben entspricht. Gemeint sind unter anderem die Anordnung der Fenster sowie die Materialien. 

Hierzu hätte es in den zurückliegenden Wochen „intensive Gespräche“ zwischen Verwaltung und Investor gegeben. Am Ende hätte der Investor wohl eingesehen, dass er von seinem ursprünglichen Konzept abweichen müsse, um letztlich eine Genehmigung zu erhalten. „Wir gehen davon aus, dass die neuen Pläne jetzt dem Bebauungsplan und dem Durchführungsvertrag entsprechen“, erklärte Pfefferle. 

Sollte dem so sein, werden die überarbeiteten Pläne den angrenzenden Nachbarn des Vorhabens vorgelegt. Diese so genannte Nachbarbeteiligung werde voraussichtlich zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen, so dass dann voraussichtlich im Dezember über die Baugenehmigung entschieden werden kann. Sollte diese dann erteilt werden, rechnet Pfefferle erneut mit einem Eilantrag, um das Vorhaben zu stoppen. 

Große Erfolgschancen sieht er für den Kläger jedoch nicht, da, wie berichtet, ein Eilantrag für ein einstweiliges Rechtsschutzverfahren eines Anwohners Anfang Oktober bereits vom Bayerischer Verwaltungsgerichtshof abgelehnt wurde. Ziel dieses Antrages war es, eine Baugenehmigung so lange auszusetzen, bis über die noch ausstehende Normenkontrollklage entschieden (wir berichteten) ist. 

Ob der Kaufbeurer Kläger nun erneut im Eilverfahren klagen wird, ließ sein Anwalt kürzlich noch offen.

von Kai Lorenz

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