Alles rund ums Thema "Bauen"

Vom 6. bis zum 7. Februar 2010 werden die Herzen von „Häuslebauern“ und Hobby-Handwerkern höher schlagen, denn zum ersten Mal findet die zweitägige Bau- und Einrichtungsfachmesse „BAUplus“ im Kaufbeurer Allgäu-Messe-Center statt. Vergangene Woche stellten der Veranstalter Jens Güttinger von „MEMA“, Messe und Marketing, aus Ulm und Josef Scheibel vom Kaufbeurer Messecenter Oberbürgermeister Stefan Bosse das Konzept vor.

Erfahrung mit der „BAUplus“-Messe hat Güttinger bereits gesammelt. Im März 2010 wird er die Messe zum sechsten Mal in Alb- stadt (Baden-Württemberg) veranstalten und wieder wird die „Halle dort aus allen Nähten platzen“, ist sich Güttinger sicher. Doch auch für den Start in Kaufbeuren hat er mehr als ein gutes Gefühl. Bereits jetzt liegen ihm schon 150 Anfragen für die erste Veranstaltung vor und eine Anmeldung aus der Schweiz gibt es bereits. Doch ganz klar für ihn ist, dass „einheimische Firmen immer bevorzugt werden“ bei der Anmeldung. Ziel der „BAUplus“-Messe ist es, dass sich Betriebe mit ihren Angeboten rund um die Themen Bau, Renovierung, Sanierung, Einrichtung und Wohnen präsentieren können. Bei freiem Eintritt können sich so Interessierte, die gerne selbst handwerken, ein Haus bauen, einen Wohnung aufpeppen oder einfach nur sich umschauen wollen, was es alles auf dem Markt für Möglichkeiten gibt, informieren und beraten lassen. Es soll eine reine Fachmesse werden, die ergänzt wird von einigen Fachvorträgen. In Albstadt habe es letztes Mal einen Vortrag zu Wärmepumpen gegeben, verrät Güttinger. Die Themen für die Vorträge sollen natürlich einen aktuellen Bezug haben. Keine einmalige Sache soll die „BAUplus“ in Kaufbeuren sein, sondern sich im Monat Februar etablieren. Diese Zeit sei besonders für Handwerker interessant, da diese im Frühjahr ihre Auftragsbücher füllen und ihre Termine planen. Fast doppelt so groß wird die Messe in Kaufbeuren im Gegensatz zu Alb- stadt. Denn auf 500 Quadratmetern Hallenfläche können die potentiellen Aussteller ihre Angebote gut präsentieren. Geöffnet wird die Messe an den zwei Tagen von 10 bis 18 Uhr sein und für die Verpflegung sorgt die Messegastronomie vor Ort. Scheibel freut sich besonders darüber, dass „man mit der BAU- plus auch mal Schwerpunkte setzten kann“. Denn nicht nur das eigentliche Thema Bauen, sondern auch speziell der Garten und das Wohnen soll bei der Messe mit abgedeckt werden. Des Weiteren hofft Scheibel darauf, dass die Messe mehr Kontinuität bei den Messen in Kaufbeuren reinbringen werde. Die Messe „MIR“ als Verbrauchermesse, die im zweijährigen Wechsel mit Marktoberdorf in Kaufbeuren stattfindet, habe sich bereits gut etabliert. Und da für die BAUplus-Messe rund 5000 Besucher aus der Region erwartet werden, dürfte einer Etablierung dieser neuen Messe auch nichts mehr im Wege stehen. Auch die Stadt Kaufbeuren möchte sich mit einem eigenen Stand auf der „BAUplus“ präsentieren. Oberbürgermeister Stefan Bosse hofft, dass die Stadt bis dahin wieder über mehr Bauplätze verfügt. Momentan seien es nur zehn bis 15 Eigenheimgrundstücke. Eventuell könnten bis zum Februar aber noch Grundstücke am Bezirkskrankenhaus dazukommen. Die Verhandlungen würden derzeit noch laufen. Wenn regionale Handwerker oder Firmen als Aussteller an der „BAUplus“-Messe interessiert sind, sollten sie sich einfach mit Jens Güttinger unter Tel. 0731/ 18968-0 oder per E-Mail: info@mema-neu-ulm.de in Verbindung setzen oder sich auf www.mema-neu-ulm.de informieren.

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