Millimeterarbeit in Buchloe

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Wenige Stunden vor der Verschiebung des Brückenbauwerkes an der Augsburger Straße klaffte ein riesiges Loch zwischen den Bahngleisen. Der Zugverkehr war für eine Woche gesperrt.

Buchloe – Es ist schlicht eine technische Meisterleistung und vor allem Millimeterarbeit. Eine 1800 Tonnen schwere Beton-Brücke soll voraussichtlich an diesem Wochenende auf Schienen an ihren geplanten Standort geschoben werden. Zu beobachten ist diese spektakuläre Aktion in Buchloe an der Augsburger Straße.

Wie der Kreisbote berichtet hatte, musste die über 110 Jahre alte Eisenbahnbrücke erneuert werden. Dazu hatten die Techniker der Bahn die neue Brücke neben der alten gebaut. Der Schienenverkehr zwischen Buchloe und Kaufering konnte so während der Bauarbeiten fast die ganze Zeit über aufrecht erhalten werden. 

Seit Anfang dieser Woche klafft aber ein riesiges Loch, denn die alte Brücke fiel der Spitzhacke zum Opfer. In Tag- und Nachtarbeit wurde diese Woche der Einschub vorbereitet. Ein zweiter Brückenbau an der gleichen Strecke über einen Feldweg wurde im Zuge dieser Arbeiten gleich mit erledigt. Ab nächster Woche sollen die Züge wieder rollen. Ein ausführlicher Bericht folgt in der kommenden Ausgabe.

von Siegfried Spörer

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