Bauhof öffnet Türen und Tore

An den Tafeln konnte man sich umfassend über die Tätigkeiten des Bauhofs informieren.

Auf dem großzügigen Gelände des städtischen Bauhofs fand am vergangenen Samstag ein „Tag der offenen Tür“ statt. Nach der Begrüßung durch den dritten Bürgermeister Ernst Holy (KI), in der er viel Lob für das Engagement der gesamten Belegschaft zum Ausdruck brachte, eröffnete Bauhofleiter Georgio Buchs die Veranstaltung. Durch das umfangreiche Programm wurde bei sommerlichen Temperaturen den rund 800 Besuchern Einblicke in alle sechs Abteilungen gewährt.

Der Bauhof wurde im Jahre 1963 in der Liegnitzer Straße gebaut und besteht aus neun Gebäuden, in denen die verschiedenen Abteilungen untergebracht sind. In der ganzen Stadt kümmern sich die 82 ausgebildeten Fachkräfte um die Beschilderung, Beleuchtung, Reparatur und Reinigung der 300 Straßenkilometer, sowie um die Müllentsorgung, die Stadtbegrünung, den Winterdienst bis hin zu der Instandhaltung der 49 Spielplätze in Kaufbeuren und Neugablonz. „Der Bauhof mit seinem Fachpersonal, das auch zum Mechatroniker im Bereich Nutzfahrzeuge ausbildet, ist durchaus mit einem mittelständischen Dienstleistungsunter- nehmen zu vergleichen“, erklärt Georgio Buchs stolz. Die laufende Besichtigung mit den Informationsstationen soll die Bürger der Stadt sensibilisieren und über den Umfang der verantwortungsvollen Tätigkeiten, die die Mitarbeiter jeden Tag zu bewältigen haben, aufklären. Das Fest war als Veranstaltung für die ganze Familie gedacht , insbesondere aber an Kinder und Jugendliche gerichtet, bei denen es auch großen Anklang fand. Diese sollten mit viel Spaß in alle handwerklichen Bereiche „hineinschnuppern“ und bestenfalls auch als Perspektive bei der Berufswahl berücksichtigen. Mit viel Begeisterung wurden Baumstämme gesägt oder erklommen, Nägel geklopft, auf der Rollbahn gefahren und so mancher pflanzte eine schöne Herbstschale für die Mutti. Bunt geschminkte, kleine Gesichter winkten aus den riesigen, orangenen Fahrzeugen. Als besondere Attraktion beeindruckte ein Feuerschlucker sein Publikum, wobei die Kleineren eher erschreckt ihre Eltern weiterzogen. Zwischen den teils körperlich anstrengenden Programmpunkten konnten sich die Gäste an den Bewirtungsmöglichkeiten stärken, um sich dann wieder den zahlreichen Aktionen zu widmen.

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